Fürstlich- und Gräflich Ysenburgisches Gesamtarchiv Büdingen: Unterschied zwischen den Versionen

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http://archiv.twoday.net/stories/692500/: Dramatische finanzielle Probleme des Fürstenhauses sind seit Jahren in der Region bekannt. Besorgnis muss erregen, dass sich die Lage derzeit anscheinend zuspitzt. Unter den Insolvenzmeldungen der FAZ vom 19.4.2005 war: "Forstbetrieb Fürst zu Ysenburg und Büdingen GbR, Büdingen." Das Fürstenhaus ist der zweitgrößte private Waldbesitzer Hessens (siehe auch FR 20.1.2005).
http://archiv.twoday.net/stories/692500/: Dramatische finanzielle Probleme des Fürstenhauses sind seit Jahren in der Region bekannt. Besorgnis muss erregen, dass sich die Lage derzeit anscheinend zuspitzt. Unter den Insolvenzmeldungen der FAZ vom 19.4.2005 war: "Forstbetrieb Fürst zu Ysenburg und Büdingen GbR, Büdingen." Das Fürstenhaus ist der zweitgrößte private Waldbesitzer Hessens (siehe auch FR 20.1.2005).


Wikipedia Am 12. Februar 2014 verurteilte der zweiten Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt Wolfgang-Ernst gesamtschuldnerisch mit seinem Sohn Ferdinand Maximilian Fürst zu Ysenburg und Büdingen zur Rückzahlung eines Kredits in Höhe von einer Million Euro nebst 7 Prozent Zinsen, den der damalige Freund der Familie, der Hamburger Geschäftsmann und Reeder in Hongkong Markus Jebsen, dem Adelshaus im Jahr 2003 gewährt hatte. Das Geld sollte zur Rettung der maroden Waechtersbacher Keramik dienen. Eine Rückzahlung erfolgte bis dahin „wegen Armut“ nicht.[8][9]
Wikipedia Am 12. Februar 2014 verurteilte der zweiten Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt Wolfgang-Ernst [Fürst zu Ysenburg und Büdingen] gesamtschuldnerisch mit seinem Sohn Ferdinand Maximilian Fürst zu Ysenburg und Büdingen zur Rückzahlung eines Kredits in Höhe von einer Million Euro nebst 7 Prozent Zinsen, den der damalige Freund der Familie, der Hamburger Geschäftsmann und Reeder in Hongkong Markus Jebsen, dem Adelshaus im Jahr 2003 gewährt hatte. Das Geld sollte zur Rettung der maroden Waechtersbacher Keramik dienen. Eine Rückzahlung erfolgte bis dahin „wegen Armut“ nicht.


Die kostbarsten Bestände der Fürstlich- u. Gräflich Ysenburgische Bibliothek (u.a. Fragmente einer Liederhandschrift des 14. Jh.s) wurden in jüngster Vergangenheit verkauft. In wie weit von diesen Verkaufsaktionen auch Bestände des Gesamtarchivs betroffen sind, ist unklar. Zum Verkauf angeboten wurde jedenfalls die Passionsgeschichte 'Historia passionis' des Johannes von Zazenhausen (Gesamtarchiv, o. Sign.); vgl. dazu die Übersicht im www.  
Die kostbarsten Bestände der Fürstlich- u. Gräflich Ysenburgische Bibliothek (u.a. Fragmente einer Liederhandschrift des 14. Jh.s) wurden in jüngster Vergangenheit verkauft. In wie weit von diesen Verkaufsaktionen auch Bestände des Gesamtarchivs betroffen sind, ist unklar. Zum Verkauf angeboten wurde jedenfalls die Passionsgeschichte 'Historia passionis' des Johannes von Zazenhausen (Gesamtarchiv, o. Sign.); vgl. dazu die Übersicht im www.  
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lt. [[Journal article::Nieß 1980/81]]:  
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aus den "einschlägigen Akten des Fürstlich Ysenburgischen Archivs in Büdingen" - '''alle Angaben ohne Signatur''' und offensichtlich vieles missverstanden!:
aus den "einschlägigen Akten des Fürstlich Ysenburgischen Archivs in Büdingen" - '''alle Angaben ohne Signatur''' und inhaltlich wurde offensichtlich vieles missverstanden!:


* anonymes Rezept gegen den Stein für Johann zu Ysenburg und Büdingen (1476-1533), o.D. (S. 213) - kein DS
* anonymes Rezept gegen den Stein für Johann zu Ysenburg und Büdingen (1476-1533), o.D. (S. 213) - kein DS


* Hieronymus ZumLamb an Anton zu Ysenburg und Büdingen (1501-1560) vom 22.5.1554: Dankt für zur Hochzeit verehrtes Wildbret (S. 214) - geb. 1518, nicht ARZT, sondern seit 1540 Frankfurter Syndicus!
* Hieronymus ZumLamb an Anton zu Ysenburg und Büdingen (1501-1560) vom 22.5.1554: Dankt für zur Hochzeit verehrtes Wildbret (S. 214) - geb. 1518, ZumLamb war nicht "ARZT", sondern seit 1540 Frankfurter Syndicus!


* Rezept von Johann, richtig: [[Joachim Strupp]] für den Küchenmeister von Wächtersbach, Johann Rüger vom 4.12.1565 (S. 215)= DS 23764
* Rezept von Johann, richtig: [[Joachim Strupp]] für den Küchenmeister von Wächtersbach, Johann Rüger vom 4.12.1565 (S. 215)= DS 23764


* Arzneibuch aus der Zeit von Philipp zu Ysenburg und Büdingen (1526-1596): Hierzu S. 215-220 (mit Zitaten, etwa zur Waffensalbe
* Arzneibuch aus der Zeit von Philipp zu Ysenburg und Büdingen (1526-1596): Hierzu S. 215-220 (mit Zitaten, etwa zur Waffensalbe)


* Schreiben von [[Paul Latermann]] an Heinrich <Isenburg-Ronneburg-Kelsterbach, 1537-1601, Graf>, 1601 (S. 223) = DS 23766
* Schreiben von [[Paul Latermann]] an Heinrich <Isenburg-Ronneburg-Kelsterbach, 1537-1601, Graf>, 1601 (S. 223) = DS 23766

Version vom 7. November 2014, 14:12 Uhr

Allgemeine Informationen

Kulturgut Fürst zu Ysenburg und Büdingen GbR

Archiv und Schlossbibliothek

Schlossplatz 2

63654 Büdingen (Hessen)

inzwischen pensionierten Archivar

Dr. Klaus Peter Decker

Öffnungszeiten

??? zur Zugänglichkeit siehe unten

Sichtungen

  • Walter NießEin Beitrag zur Geschichte des Medizinalwesens im Büdinger Raum, in: Büdinger Geschichtsblätter 9/10 (1980/81), S. 211-229. (detaillierte Ansicht)

Literatur zum Archiv

Bestände

http://archiv.twoday.net/stories/692500/: Dramatische finanzielle Probleme des Fürstenhauses sind seit Jahren in der Region bekannt. Besorgnis muss erregen, dass sich die Lage derzeit anscheinend zuspitzt. Unter den Insolvenzmeldungen der FAZ vom 19.4.2005 war: "Forstbetrieb Fürst zu Ysenburg und Büdingen GbR, Büdingen." Das Fürstenhaus ist der zweitgrößte private Waldbesitzer Hessens (siehe auch FR 20.1.2005).

Wikipedia Am 12. Februar 2014 verurteilte der zweiten Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt Wolfgang-Ernst [Fürst zu Ysenburg und Büdingen] gesamtschuldnerisch mit seinem Sohn Ferdinand Maximilian Fürst zu Ysenburg und Büdingen zur Rückzahlung eines Kredits in Höhe von einer Million Euro nebst 7 Prozent Zinsen, den der damalige Freund der Familie, der Hamburger Geschäftsmann und Reeder in Hongkong Markus Jebsen, dem Adelshaus im Jahr 2003 gewährt hatte. Das Geld sollte zur Rettung der maroden Waechtersbacher Keramik dienen. Eine Rückzahlung erfolgte bis dahin „wegen Armut“ nicht.

Die kostbarsten Bestände der Fürstlich- u. Gräflich Ysenburgische Bibliothek (u.a. Fragmente einer Liederhandschrift des 14. Jh.s) wurden in jüngster Vergangenheit verkauft. In wie weit von diesen Verkaufsaktionen auch Bestände des Gesamtarchivs betroffen sind, ist unklar. Zum Verkauf angeboten wurde jedenfalls die Passionsgeschichte 'Historia passionis' des Johannes von Zazenhausen (Gesamtarchiv, o. Sign.); vgl. dazu die Übersicht im www.


Bestandsübersicht

http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Fuerstlich_Ysenburg-_Und_Buedingensche_Bibliothek:

1.1 Schon bei den Erbteilungen der Jahre 1511/1517 finden eine Anzahl von Büchern aus dem Besitz des verstorbenen Grafen Ludwig II. zu Ysenburg-Büdingen (reg. 1461-1511) Erwähnung. Die Anfänge der eigentlichen Bibliothek im Schloß fallen ins 16. Jh. In Rechnungen aus dieser Zeit sind häufig Bücherkäufe oder Buchbinderkosten erwähnt. 1558 wird die "gemeine liberey", eine gemeinsame Bibliothek der beiden Ysenburger Linien, erwähnt, die sich damals den Besitz des Büdinger Schlosses teilten. [...] Die Bibliothek umfaßt rund 16.000 Titel (rund 32.000 Bde bzw. Einzelschriften, geschätzt). Mit 9898 Titeln ist ein Anteil von rund 62 Prozent vor 1900 erschienen. Die überwiegende Mehrzahl sind Monographien. Mit 5328 Titeln entfällt die Mehrheit (54 Prozent) auf das 19. Jh. Bemerkenswert ist mit 3647 Titeln (37 Prozent) der Anteil des 18. Jhs. Geringer vertreten sind dagegen das 17. Jh mit 734 Titeln (7,4 Prozent) und das 16. Jh mit 152 (1,5 Prozent). Hinzu kommen 10 Inkunabeln.

Eine kleine Gruppe bilden 72 medizinische Werke, überwiegend in Deutsch und fast ausschließlich im 18. und 19. Jh erschienen. Darunter sind einige Werke von J. S. Carl (1677-1757), zeitweise Hofarzt in Büdingen.

Archiv?

Briefe

lt. Nieß 1980/81:

aus den "einschlägigen Akten des Fürstlich Ysenburgischen Archivs in Büdingen" - alle Angaben ohne Signatur und inhaltlich wurde offensichtlich vieles missverstanden!:

  • anonymes Rezept gegen den Stein für Johann zu Ysenburg und Büdingen (1476-1533), o.D. (S. 213) - kein DS
  • Hieronymus ZumLamb an Anton zu Ysenburg und Büdingen (1501-1560) vom 22.5.1554: Dankt für zur Hochzeit verehrtes Wildbret (S. 214) - geb. 1518, ZumLamb war nicht "ARZT", sondern seit 1540 Frankfurter Syndicus!
  • Rezept von Johann, richtig: Joachim Strupp für den Küchenmeister von Wächtersbach, Johann Rüger vom 4.12.1565 (S. 215)= DS 23764
  • Arzneibuch aus der Zeit von Philipp zu Ysenburg und Büdingen (1526-1596): Hierzu S. 215-220 (mit Zitaten, etwa zur Waffensalbe)
  • Schreiben von Paul Latermann an Heinrich <Isenburg-Ronneburg-Kelsterbach, 1537-1601, Graf>, 1601 (S. 223) = DS 23766
  • Schreiben von Johann Hartmann Beyer an Wolfgang Ernst <Isenburg-Birstein, 1560-1633, Graf>, 1610 (S. 224 f.) = DS 23767
  • Schreiben von Peter Uffenbach an Wolfgang Ernst <Isenburg-Birstein, 1560-1633, Graf>, 08.07.1614 (S. 225) = DS 23768
  • Schreiben von Peter Uffenbach an Wolfgang Ernst <Isenburg-Birstein, 1560-1633, Graf>, 1.09.1626 (S. 225 f. ) = DS 23775
  • weiteres Arzneibuch, 16. / 17. Jh.: zu Inhalt: S. 226-228


Sonstige Hinweise, Notizen