Thomas Finck (OSB, gest. 1523?)
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | Geburtsdatum nicht bekannt |
| Geburtsort | Heilbronn |
| Sterbedatum | 9.7.1523 |
| Sterbeort | Kloster Güterstein bei Bad Urach |
Vita
Dr. med., immatr. in Basel (1471, ?) als "von Heilbronn", 1472 Bakkaleureus artium der Via moderna; danach Studium in Tübingen (?, ?), wo er vermutlich auch den Dr. med. erwarb; 1483 in "Kirchen" (wohl: Kirchheim unter Teck); 1485 belegt als Schwiegersohn von Hans Mangolt in Schwäbisch Gmünd; 1485/6 Übertritt in den geistlichen Stand als Benediktiker in Schwäbisch Gmünd. Übersetzer zahlreicher geistlicher Werke für Nonnen und Bearbeiter med. Texte (Werkverzeichnis bei Graf 2008, 172-175); belegt als ärztlicher Berater der Herzöge von Württemberg (Zitter 2000, 110); später Übertritt zum Karthäuserorden, verstorben als Mönch von Güterstein bei Bad Urach: 1515 vertritt er die Kartause Güterstein in einem Rechtsstreit, den Generalskapitelakten zufolge muss er 1523/4 verstorben sein, der Gütersteiner Nekrolog nennt den 9.7. als Todestag.
Literatur
- Graf 2008, bes. 162-164
- Klaus Graf: Thomas Finck, Arzt, Benediktiner in Blaubeuren und Kartäuser in Güterstein, in: Sönke Lorenz / Dieter R. Bauer / Oliver Auge (Hg.): Tübingen in Lehre und Forschung um 1500. Zur Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen. Festgabe für Ulrich Köpf, Ostfildern 2008, S. 159-175. (detaillierte Ansicht)