Dietrich Gresemund

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Dietrich Gresemund
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Dietrich Gresemund d.Ä. ; Dietrich von Meschede
Geburtsdatum 1444
Geburtsort Meschede
Sterbedatum 15.7.1514
Sterbeort Mainz

Vita

Studium Erfurt (1455, ?), Bacc. 1459, Mag.art. 1465; Dr. med. (Erfurt, Köln oder wahrsch. Italien); Stadtarzt in Frankfurt (Main) (1468, 1470), Leibarzt des Mainzer Erzbischofs Adolf von Nassau-Wiesbaden-Idstein (1423-1475) (1470, 1475); Stadtarzt in Frankfurt (Main) (1476, 1483) (nach Abe 1958, 69 vielmehr in Speyer (1475, 1484)); Heirat mit Barbara Imolaria (Ymeller) aus Speyer, dort 1477 Geburt des gleichnamigen Sohnes (des späteren Humanisten). Danach Leibarzt des Mainzer Erzbischofs Berthold von Henneberg (1484, ?). Arzt in Speyer (?, ?) (Gelius); womöglich Adressat der Briefe des Görlitzer Stadtschreibers Gregor Klett (Gelius). Ab 1492 Dekan der Medizinischen Fakultät zu Mainz (?, ?). Sein Grabstein in Mainz, St. Stephan, erhalten.

Literatur

  • Gustav BauchAus der Geschichte des Mainzer Humanismus, in: Julius Reinhard Dieterich / Karl Bader (Hg.): Beiträge zur Geschichte der Universitäten Mainz und Giessen, Darmstadt 1907, S. 3-86. (detaillierte Ansicht)
  • Helmut MathyStadtarzt - Leibarzt - Humanist. Der Mainzer Mediziner Dietrich Gresemund der Ältere (1444-1514), in: Franz Dumont / (u.a.) (Hg.): Moguntia medica - Das medizinische Mainz, vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, Wiesbaden 2002, S. 23-45. (detaillierte Ansicht)
  • F. W. E. RothNiederrheinische Gelehrte an der Mainzer Universität im XV.-XVIII. Jh., in: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins 14 (1900), S. 181-184. (detaillierte Ansicht)

Werke

  • Regimen praeservativum (Pestschrift Mainz), Mainz: Peter Schöffer, (vor 1494) - Resumé bei Mathy 2002, 42 f.
  • Jugendgedicht auf die Bäder von Wiesbaden

Archivalien

Briefe

Mglw. in den Wimpheling-Briefen; im VL²-Artikel (G. Keil) allerdings kein Hinweis auf Briefe.