Andreas Adamius

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Andreas Adamius
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Andreas Adam ; Andreas Adami
Geburtsdatum Geburtsdatum nicht bekannt
Geburtsort Salzderhelden
Sterbedatum Sterbedatum nicht bekannt
Sterbeort Sterbeort nicht bekannt

Vita

geb. in den 70er Jahren des 16.Jhs.; Wundarzt; Studium an der artistischen Fakultät in Helmstedt (23 November 1592, ?); Studium der Medizin in Helmstedt (1596, ?); in den Jahren 1597 und 1599 arbeitete er in der Anatomie als Provisor bei den Sektionen; 1597/98 Magister; von Herzog Heinrich Julius erhielt er 1.000 Taler, die ihm Reisen nach Italien und Frankreich ermöglichten, wo er sich, insbesondere in der Chirurgie, weiterbildete; wo er seinen Doktortitel (belegt 1614) erwarb, ist nicht bekannt. Seit 1605 ao. Professor der Chirurgie und Anatomie in Helmstedt (1605, ?); 1607 bewarb er sich auf die Professur von Duncan Liddell und 1610 auf die Professur für Chirurgie von Johann Freitag. Beide Bewerbungen waren erfolglos. Der Herzog ernannten ihn stattdessen zum Chirugen der Bergstätte in Zellerfeld (?, 1610); danach nahm er eine Stelle als Regimentsarzt an und ging nach Dänemark; unter Friedrich Ulrich erhielt er am 2.1.1614 die Chirurgenstelle; 1639 erscheint er (?) als Verf. eines Schreibkalenders als Arzt und Astrologe in Hamburg (?, ?)

Die folgenden Angaben werden aufgrund mißverstandener Quellen seit Rotermund 1818 einem anderen A. ("geb. um 1578 in Bremen, gest. 1624 ebd.") zugeschrieben, beziehen sich aber alle auf A. aus Salzderhelden. --U schlegelmilch (Diskussion) 15:10, 7. Apr. 2018 (CEST)

Dr. med. Basel (1605); Stadtarzt in Verden (Aller) (?, ?); Prof. med. am Gymnasium illustre zu Bremen (1620, 1624).

Literatur

  • Michaela TriebsDie Medizinische Fakultät der Universität Helmstedt (1576-1810). Eine Studie zu ihrer Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Promotions- und Übungsdisputationen (Repertorien der frühen Neuzeit Bd. 14), Wiesbaden 1995. (detaillierte Ansicht)