Leonhard Mylgiesser
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | Leonhardus Mylgiesser |
| Geburtsdatum | Geburtsdatum nicht bekannt |
| Geburtsort | Straubing |
| Sterbedatum | 1645 |
| Sterbeort | Wien |
Vita
Dr. med.; geb. ca. 1600; 1618 immatr. in Wien (1618, ?)ermutlich im Rahmen seiner Promotion zum Doktor der Philosophie und der Medizin (vgl. Gall/Szaivert, 1975, S. XXXVII). Im Wintersemester 1636/37 übernahm Mylgiesser das Rektorat der Wiener Universität (Gall, 1961, Bd. 4.1, S. 162; Locher, 1773, S. 36). Er wurde auch Leibarzt des Kaisers Ferdinand II. und des Erzherzogs Leopold Wilhelm (Locher, 1773, S. 132f., 231f.; vgl. Seethaler, 1982, Bd. 1, S. 144). Mylgiesser starb 1645 in Wien.
Bereits für 1626 verfaßte Mylgiesser seinen ersten Kalender. Diesen widmete er dem Wiener Stadtrat, wofür ihm 60 Gulden verehrt wurden (Seethaler, 1982, Bd. 2, S. 590 mit Verweis auf das Stadtarchiv Wien, Oberkammeramtsrechnungen 1625, fol. 148r). Im Jahr darauf übernahm er die Kalenderreihe von Johann Wilhelm Mannagetta. Bereits 1630 gab er die Kalenderarbeit wieder auf und → Johann Haringshausen führte die von Gregor Gelbhaar gedruckte Kalenderreihe fort