Bad Lobenstein

Aus Ärztebriefe
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Allgemeine Informationen

Stadtverwaltung Moorbad Lobenstein

Stadtarchiv

Markt 1

07356 Lobenstein

Telefon: 036651 - 77144

Fax: 036651 - 77100


Ansprechpartnerin: Sabine Friedrich

Email: stadtarchiv@bad-lobenstein.de

Öffnungszeiten

Di 9.00-12.00 und 14.00-17.00


Literatur zum Archiv

Sichtungen / Bestände

E-Mail von Sabine Friedrich vom Stadtarchiv vom 19.1.2015

"betr. Ihrer Anfrage vom 07.01.2015 müssen wir Ihnen mitteilen, dass in unserem Stadtarchiv keine Unterlagen der 'Frühzeitlichen Ärztekorrespondenzen' vorhanden sind. Unser Rathaus ist nach 1700 zweimal abgebrannt und das Archiv in Schleiz, in dem sich viele der Lobensteiner Archivalien befunden haben, ist 1945 bombardiert worden und völlig ausgebrannt. Hinzu kommt, dass 1945 das Rathaus durch amerikanische und russische Militärs besetzt war, das ein oder andere 'gute Stück' dürfte so auch Lobenstein verlassen haben. Zu DDR-Zeiten wurde weniger Wert auf die vorhandenen Archivalien gelegt, die Räume waren fast ungehindert zugänglich. Deshalb sind die Angaben, die wir Ihnen liefern können, eher dürftig.

Es gibt aber einige Lobensteiner in dem von Ihnen genannten Zeitraum, die von sich reden machten, dies war Johann Schreyer, der als Chirurg ein niederländisches Kriegsschiff begleitete, das um das Kap der Guten Hoffnung nach dem fernen Osten (Java, Molukken) abging. Schreyer hielt sich dort 8 Jahre auf und fertigte eine Reisebeschreibung (siehe Anlage 1).

Ein Lobensteiner Johann Löbeke (Johann Lobeck [verst. 1432]) soll 1409 Mitbegründer der Universität Leipzig gewesen sein, ob dieser Arzt war? [b(akk.) theol., TW] , wohl eher nicht (Anlage 2). Dr. Johann Heinrich Reibstein, Stadt- und Landphysikus war 1708 Inhaber der Lobensteiner Apotheke, ist also vor 1700 geboren. Unterlagen sind nicht vorhanden (ist im Privileg im Stadtarchiv mit dem AZ 769 erwähnt). Evtl. Nachfrage im Staatsarchiv Greiz.

Hinweis zu unserer Nachbarstadt Schleiz: Dort hat es 1571 einen Dr. Andreas Rosa (1530-1602) (burggräflicher Physikus) gegeben, dem die Apotheke gehörte. Dies ist durch eine Rechnung belegt (Staatsarchiv Greiz AZ KKB1). Zu Dr. Rosa dürfte das Schleizer Stadtarchiv Auskunft geben können sowie das Museum Schloss Burgk (Frau Schemmrich).

Nicht in den angegebenen Zeitraum fällt Anton Friedrich Hohl, er war Professor der Geburtshilfe an der Universität Halle, geb. 1789 in Lobenstein (Anlage 3). Dr. Hermann Aschenbach, geb. 1834 in Gera, kam 1860 nach Lobenstein, gründete 1868 das Sanatorium, das bis zur Wendezeit existierte und Bad Lobenstein ihm seinen Titel verdankt. Seit August 1994 hat Bad Lobenstein wieder eine Kureinrichtung."

Briefe

Sonstige Hinweise, Notizen