Johann Coster von Rosenburg

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Johann Coster von Rosenburg
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Johann Küster von Rosenberg ; Johannes Costerus ; Johannes Küster
Geburtsdatum 1614
Geburtsort Gadebusch
Sterbedatum 22.2.1685
Sterbeort Tallinn

Vita

Abweichende Geburtsdaten nach Brennsohn 1922: 1613 in Lübeck geboren.

Studium der Medizin in Königsberg (1640, 1641) und Leiden (?, ?), dort auch Dr. med. Leiden (1645), 1645 erhielt er einen Ruf aus Dorpat; 1646 Disputation in Königsberg (5.7.1646 in Facultatem receptus: Staatsarchiv Allenstein, 1646/272 (album facultatis medicae), S. 225); Stadtphysikus in Wismar (1649, ?); ging 1651 nach Lübeck; Arzt in Lübeck (?, ?); ritterschaftlich ermländischer Landphysikus in Tallinn (1649, 1654); "Archiater" von König Karl X. Gustav (Schweden) (1654, ?) und dessen Gemahlin Hedwig Eleonora (Schleswig-Holstein-Gottorf) (?, ?); Leibarzt des Herzogs Christian Ludwig I. (Mecklenburg) (20 April 1657, ?); dann Leibarzt des Zaren Alexei I. (Russland) (1667, ?); 1679 Rückkehr nach Tallinn, wo er auch verstarb. Er ist der Vater von Bernhard Coster von Rosenburg.

Wahrscheinlich identisch mit dem Kieler Arzt Johann Cöster, der am 28.5.1647 die Kielerin Ursula Theg(in) heiratete. Hochzeitsgedicht des Dr. med. Heinrich Schaevius auf sie: SUB Hamburg, Cod. hist. litt. 2° 43, Bl. 53r

lt. Willgeroth 1929 weicht die Chronologie ab: er war Leibarzt des Herzogs Christian Ludwig I. (Mecklenburg) (20 April 1657, ?) und ging dann für fünf Jahre als estländischer Ritterschaftsarzt nach Tallinn (?, ?) und wurde im Anschluß daran Leibarzt von König Karl X. Gustav (Schweden) (?, ?).

Werke

  • Disp. de dysenteria. Regiom. 1646

Literatur

Archivalien

Stadtarchiv Tallinn Bg I

Briefe

Briefe von Johann Coster von Rosenburg

 EmpfängerStandortSignaturEditionAnmerkungLiteraturSeitenBearbeitung
Johann Coster von Rosenburg an Unbekannt (1)UnbekanntUB UppsalaWaller Ms se-005591 Br., 1670, kein Orig.unbearbeitet