Johann Bartholomäus Adam Beringer

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Johann Bartholomäus Adam Beringer
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Johann Bartholomäus Adam Beringer
Geburtsdatum 1667
Geburtsort Würzburg
Sterbedatum 11.4.1738
Sterbeort Würzburg

Vita

Arzt, Paläontologe; Promotion Würzburg (1693); philos. et med. doctor; Ernennung zum Professor quartus seu extraordinarius in Würzburg (14 Dezember 1694, 1738); 1695 wird er mit der Neugestaltung des botanischen Gartens beauftragt; er ist fürstlicher Archiater und erster Arzt am Juliusspital in Würzburg (1701, 1720), diese Jahre gelten als gesichert; am 26.11.1726 erreicht er ein Erlaß gegen das Praktizieren herumziehender Ärzte beim Fürstbischof Christoph Franz von Hutten; 1728 läßt sich seine Vorlesungstätigkeit noch belegen und aus den Jahren 1737 und 1738 existieren Besoldungsunterlagen, die auf sein Honorar hinweisen; Sohn von Johann Ludwig Beringer und Vater von Georg Philipp Beringer. Bekannt wurde er u.a. durch die "Würzburger Lügensteine", es handelte sich dabei um von ihm gefundene Versteinerungen, die er für echt hielt, die jedoch im Auftrag von Studenten von einem Steinmetz angefertigt wurden. Beringer veröffentlichte 1726 unter dem Titel "Lithographiae Wirceburgensis, ducentis lapidum figuratorum a potiori insectiformium prodigiosis imaginibus exornatae specimen" ein Werk dazu. Erst durch anonyme Briefe erfuhr er von der Täuschung. QUELLE?--U schlegelmilch 18:01, 13. Nov. 2012 (CET)


Werke

  • Dissertationum inaug. med. prima de peste in genere, et lue epidemica modo serpente in specie (Nürnberg 1714)
  • De peste in genere et de lue epidemica modo grassante in specie (Würzburg 1714)
  • Lithographiae Wirceburgensis, ducentis lapidum figuratorum a potiori insectiformium prodigiosis imaginibus exornatae specimen (Würzburg 1726)

Literatur

Archivalien

Briefe