GStA PK Berlin HBA

Aus Ärztebriefe
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Bestand Herzogliches Briefarchiv in der XX. Hauptabteilung (Historisches Archiv Königsberg) des GStA PK Berlin.

Laufzeit: ab 1525. Enthält nicht nur Briefe, sondern auch Aktenstücke bis ins 18. Jh.

Findmittel: Kein modernes Findbuch; alte Register als Findbuch 124/1 bis /5 an der Lesesaaltheke. Angegeben sind hier die nicht mehr gültigen Signaturen vom Typ "Schrank 1, Fach 11, Nr. 111". Das heute in Kästen mit lfd. Nrn. (1 normale Serie, 1 Serie Konzepte) aufbewahrte Material ist darin nur grob thematisch und chronologisch geordnet; Übersicht über die Zugehörigkeit der Kästen zu einzelnen Sachabteilungen bietet das Findbuch 123a (s. unten). Einzelbriefe sind dagegen nur über Fb. 124/1-5 nachweisbar. Der Inhalt einzelner Kästen ist nur am Kasten selbst recherchierbar. - Durchgesehen aus Fb. 124: 1 ganz, 2 nur "Fach 33-36 Gelehrte des 16. Jh.", 3 nicht, 4 nur "Schrank 5 Fach 19 Medicinalia", 5 nur "Fach 43-46 Universitätssachen".

Weitere Findmittel: 5 Bände eines "Verzeichnis(ses) der Original-Briefe im Geheimen Archiv zu Königsberg", darunter einer für die Jahre 1520-1625 (123MLF-XXXVIII) befinden sich nach Garber 1993, 15 in der Akademiebibliothek Vilnius.

Publikationen aus diesem Bestand: Einige tausend Briefe sind in Regestenbänden (z.B. Hartmann 1991; für polnische Belange siehe Lanckoronska 1973) publiziert und haben dabei, soweit dem HBA und nicht den OprF entstammend, zugleich neue Archivsignaturen (in Berlin: "Bestellnummern") bekommen.

Weiteres: Lt. Dr. Heckmann sind im HBA auch schlesische Akten enthalten; im medizinhistorischen Kontext dürfte die Korrespondenz von Erzbischof Wilhelm von Riga, dem Bruder Herzog Albrechts, von Bedeutung sein; auch die Krankenakten über Albrecht Friedrich sind hier zu vermuten.