Salomon Alberti
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | 30.9.1540 |
| Geburtsort | Naumburg (Saale) |
| Sterbedatum | 28.3.1600 |
| Sterbeort | Dresden |
Vita
Bereits 1541 zog er mit seinen Eltern nach Nürnberg. 1542 starb der Vater und auf Grund fehlender finanzieller Mittel kam der Rat der Stadt Nürnberg für seinen Unterhalt und seine Schulausbildung auf. Die Stadt Nürnberg ermöglichte ihm die Aufnahme des Medizinstudiums in Wittenberg (1560, ?). 1564 erhielt er den akademischen Grad eines Magisters der freien Künste, wurde 1574 in die philosophische Fakultät der Hochschule Wittenberg aufgenommen, wurde 1575 Professor der Physik und zwei Jahre später Professor der Anatomie in Wittenberg (1577, ?). Diese Position behielt er 17 Jahre. Schließlich wurde Alberti Leibarzt bei Friedrich Wilhelm (Sachsen-Weimar) (1592, ?) in Dresden. Er war Schüler und Nachfolger von Peucer
Alberti gehörte zu den deutschen Ärzten, die die von Andreas Vesalius begonnene Erneuerung der Anatomie fortsetzten. Zu seinen Fachgebieten gehörten Venenklappen und der menschliche Tränenapparat. Er verfasste ein Lehrbuch der Anatomie und betätigte sich als lateinischer Dichter
Literatur
- PND
- http://de.wikipedia.org/wiki/Salomon_Alberti
- Roebel Eckart 2002, S. 62
- Schmidt-Herrling: 5.
Archivalien
- Melanchthonhaus Bretten
- Hs. 403 - Hochzeitsgedicht (1590; Kristeller 1992, 501b)