Albrecht Achilles

Aus Ärztebriefe
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Albrecht Achilles von Brandenburg (* 9. November 1414 in Tangermünde; † 11. März 1486 in Frankfurt am Main) war als Albrecht I. Markgraf von Ansbach und Kulmbach sowie später als Albrecht III. der dritte Kurfürst von Brandenburg aus dem Haus Hohenzollern.

Er war der dritte Sohn Friedrichs I.

Achilles zählt zu den bedeutenden Fürsten seiner Zeit. Den Beinamen Achilles verlieh ihm der nachmalige Papst Pius II. Er bewegte sich in der Politik sowohl als Kriegsführer als auch als Diplomat. Nachdem er die Herrschaft in Brandenburg übernommen hatte, gelang es ihm, den jahrelangen Krieg mit Pommern 1472 siegreich zu beenden.

Albrecht Achilles war zweimal verheiratet: 1445 heiratete er Margarete von Baden, die bereits 1457. Aus dieser Ehe gingen drei Söhne und drei Töchter hervor.

1458 heiratete er Anna von Sachsen, eine Tochter Friedrichs II., des Sanftmütigen, die ihm fünf Söhne und acht Töchter gebar.

1486 nahm Albrecht Achilles trotz schwerer Krankheit am Reichstag zu Frankfurt am Main teil, auf welchem Maximilian I. zum König gewählt werden sollte. Unter den Belastungen des Reichstags verschied Albrecht Achilles dort am 11. März 1486. Am 19. Juni 1486 wurde er in der Klosterkirche zu Heilsbronn beigesetzt.

Quelle: de.wikipedia.org, Art.: Albrecht Achilles, 9.2.2012


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