Johann Mürgel
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | Geburtsdatum nicht bekannt |
| Geburtsort | Lindau |
| Sterbedatum | 12.7.1561 |
| Sterbeort | Lindau |
Vita
Geburtsdatum ca. 1495.
Studium in Freiburg (1509, 1518); Dr. med. Freiburg (1518). Stadtarzt in Lindau (11 November 1584, ?). 1535 wurde er Klosterarzt im Stift St. Gallen. Zusammen mit seinem Sohn Abraham Mürgel wurde er 1549 Klosterarzt für das Kloster Mehrerau bei Bregenz. Bedingt u.a. durch seine enge Freundschaft mit seinem Studienkollegen, späteren Schwager und späteren Bischof von Wien, Johann Fabri, war er ein ausdrücklicher Gegener der Reformation. Ziel von Kaiser Karl V. (HRR) war es, die katholische Seite zu stärken und so machte er Mürgel 1551 zum Bürgermeister von Lindau. Angesichts des Widerstands seitens der Reformierten verzichtete er auf eine Wiederwahl. Gemeinsam mit seinem Sohn bewohnte er ein Haus, das zum Eigentum des Klosters Mehrerau gehörte und wandelte es in eine Privatklinik um. Des weiteren war Mürgel Beisitzer des Ehegerichts und "Notar".
Literatur
- PND
- Burmeister 2000, 36-39
- Joetze; Loewe; Stettner 1909, Bd. 1, 1. Abtlg., S. S. 309, 323
-
- Karin Schneider: Das Mehrerauer Haus „Zum goldenen Hirschen“ in Lindau zwischen 1549-1563, in: Montfort 51 (1999), S. 330-336. (detaillierte Ansicht)
- Karl-Heinz Burmeister: Die Lindauer Stadtärzte Dr. med. Johann Mürgel (1494-1561) und Dr. med. Abraham Mürgel (1524-1594), in: Jahrbuch des Landkreises Lindau 15 (2000), S. 36-42. (detaillierte Ansicht)
- Karin Schneider: Das Mehrerauer Haus „Zum goldenen Hirschen“ in Lindau zwischen 1549-1563, in: Montfort 51 (1999), S. 330-336. (detaillierte Ansicht)
Archivalien
Bestallungsurkunde Stadtarchiv Lindau, Sign. AIII 49,6