Aargauer Kantonsbibliothek Aarau

Aus Ärztebriefe
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Allgemeine Informationen

Kanton Aargau

Departement Bildung, Kultur und Sport

Aargauer Kantonsbibliothek

Aargauerplatz

CH-5000 Aarau

Tel.: 062 835 23 62

Fax: 062 835 23 69

E-Mail: kantonsbibliothek@ag.ch

Ansprechpartner

Raoul Richner

E-Mail: raoul.richner@aarau.ch

Öffnungszeiten

Lesesaal, Ausleihe, Auskunft, Freihandbibliothek

Montag bis Mittwoch und Freitag: 08:30 - 18:00 Uhr

Donnerstag: 08:30-20:00 Uhr

Samstag: 08:30-16:00 Uhr


Bestellzeiten für Medien aus dem Magazin

Montag bis Freitag: 08:30-12:00 Uhr und 13:30-17:30 Uhr

Samstag: 08:30-12:00 Uhr und 13:00-15:30 Uhr

Sichtungen

Mail von Raoul Richner vom 28.2.2014:

Nichtsdestotrotz kann ich Ihnen einige Ärztebriefe nennen – diese liegen allerdings nicht im Stadtarchiv Aarau, sondern in der aargauischen Kantonsbibliothek (auch in Aarau). Neben meiner Tätigkeit als Stadtarchivar (50%) arbeite ich noch bei der Edition Zurlaubiana. Da konnte ich anhand der internen Datenbank innert Kürze mehrere Briefe von Ärzten ausfindig machen. Allerdings haben diese Briefe nicht immer eine medizinische Thematik.


Sie können die bisher publizierten Bände online konsultieren:

https://www.ag.ch/de/bks/kultur/archiv_bibliothek/kantonsbibliothek/sammlungen/zurlauben/zurlauben.jsp


Besonders hübsche Beispiele stammen aus den 1640/50er Jahre vom Zürcher Arzt Hans Vollmar.

Zurlaubiana AH 105/10, AH 103/137, AH 126/13 und AH 126/36.


Ein weiteres Beispiel: Dr. Hans Jakob Keller in Baden von 1662

Zurlaubiana AH 149/166


Weitere Ärzte (vor 1700) sind gemäss unserer Datenbank: Dr. Oswald Meyer in Zug (gest. 1670), Dr. Paul Wickart in Zug (gest. 1660), Dr. Giger in Zürich, Dr. Oswald II. Kolin, Dr. Johann Balthasar Wyss, Dr. Kaspar Roter, Dr. Steinfels in Zürich, Dr. Rudolf Pfyffer in Luzern.

Ich habe jedoch noch nicht überprüft, ob wir von diesen Herren Briefe besitzen oder ob sie bloss in einem Dokument genannt werden.


Wenn Sie es wünschen, nehme ich gerne eine umfassendere Datenbankrecherche vor. Falls Sie die Zurlaubiana bereits gekannt und ausgewertet haben, bin ich gerne bereit Ihnen Angaben zu den bisher noch nicht publizierten Bänden 173 bis 186 zu liefern.


Literatur zum Archiv

Bestände

Sammlung Zurlauben

Die Aktensammlung und die umfangreiche Bibliothek der Familie Zurlauben bieten unzählige Quellen zur Geschichte der Frühen Neuzeit.

Mit der Sammlung Zurlauben, der so genannten "Zurlaubiana", besitzt die Aargauer Kantonsbibliothek einen kulturhistorischen Nachlass von internationaler Bedeutung. Dieser besteht aus einer rund 9'000 Titel umfassenden Privatbibliothek und einer Sammlung von über 50'000 historischen Akten aus dem Besitz der Zuger Magistratenfamilie Zurlauben, die ein einzigartiges Quellenkorpus zur Geschichte der Frühen Neuzeit darstellen. Das Projekt "Zurlaubiana" erschliesst einen Teil des Familienarchivs.

Die Familie Zurlauben verfügte vom 16. bis ins 18. Jahrhundert über grossen politischen und gesellschaftlichen Einfluss im Kanton Zug. Die bis heute erhaltene Sammlung geht vor allem auf den letzten männlichen Nachkommen der Familie zurück: Generalleutnant Beat Fidel Zurlauben (1720-1799). Neben seiner Karriere als Offizier in französischen Diensten betätigte sich Beat Fidel Zurlauben als Historiker, militärwissenschaftlicher Schriftsteller und eifriger Sammler von Büchern und Akten aller Art. 1803 wurde die Sammlung nach Aarau gebracht, wo sie als Grundlage einer Schweizer Nationalbibliothek vorgesehen war.

Nach dem Ende der Helvetischen Republik im Jahr 1803 kaufte der Kanton Aargau die Sammlung Zurlauben. Mit der "Zurlaubiana" als ihrem Grundstock beginnt die Geschichte der Aargauer Kantonsbibliothek.

Über die alltagsgeschichtliche Perspektive liefern uns die in der "Zurlaubiana" erhaltenen Quellen mannigfaltige Aspekte zur Zuger, Aargauer, Innerschweizer und Schweizer Geschichte aber auch zur Geschichte Europas und des Söldnerwesens. Editionsprojekt Zurlaubiana

Das Kernstück dieser Aktensammlung bilden die sogenannten "Acta Helvetica", 186 Sammelbände mit rund 35'000 Einzeldokumenten. Die einzelnen Bände der "Acta Helvetica" hat Beat Fidel Zurlauben ohne chronologische oder thematische Struktur zusammengestellt und binden lassen, was eine ergiebige Nutzung des wertvollen Quellenmaterials lange Zeit verhindert hat. Seit 1973 werden diese Dokumente im Rahmen eines langfristigen Editionsprojekts bearbeitet und mit umfangreichen Orts- und Personenregistern versehen. Bis dato sind im Rahmen dieses Projekts 143 der 186 "Acta Helvetica"-Bände in Form von 68 gedruckten Text- und 17 Registerbänden herausgegeben und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden:

https://www.ag.ch/de/bks/kultur/archiv_bibliothek/kantonsbibliothek/sammlungen/zurlauben/zurlauben.jsp

Briefe

Sonstige Hinweise, Notizen