Hippolytus Guarinonius
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | Hippolytus Guarinoni ; Hippolytus Gemert |
| Geburtsdatum | 18.11.1571 |
| Geburtsort | Trient |
| Sterbedatum | 31.5.1654 |
| Sterbeort | Hall (Tirol) |
Vita
Medizinischer Fachschriftsteller, Hagiograph, Übersetzer. Geboren als illegitimer Sohn des adligen kaiserlichen Leibarzt Bartholomäus Guarinonius (1618 nachträglich legitimiert von Papst Paul V.), dann in Wien (1580), dann im rudolfinischen Prag (1582), wo er seit 1583 am Jesuitengymnasium erzogen wurde, was sein religiöses Denken zeitlebens bestimmte. 1593 Studium Padua (1593, ?), 1597 dort Dr. med. Padua (1597), 1598 Arzt am Königlichen Damenstift in Hall (Tirol) (?, ?) im Anthal, 1601 dort auch Stadtphysikus (Hall (Tirol); 1601) sowie Gewerkenarztes im benachbarten Schwazer Erzbergbau (1604), seit 1607 als Leibarzt der Erzherzoginnen Eleonore (#-#) und Maria Christierna (#-#). 1637 kaiserlicher Archiater und weitere Adelung.
Literatur
- Killy, Literaturlexikon, Bd. 4: 408: Arzt
- Bücking 1968, 8f.