Adam von Bodenstein

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Adam von Bodenstein
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 1528
Geburtsort Geburtsort nicht bekannt
Sterbedatum 1577
Sterbeort Sterbeort nicht bekannt

Vita

Studium in Basel (1537, ?), dann Freiburg (?, ?), Leipzig (?, ?), Mainz (?, ?), Dr. med. in Ferrara (1550), 1553 Leibarzt des Pfalzgrafen und späteren Kurfürsten Ottheinrich von der Pfalz (1553, ?), damals aber noch kein Paracelsist (#Kurze, Kurfürst Ottheinrich; #Telle, Ottheinrich, Hans Kilian und Paracelsus); 1556 Hinwendung zum Para­celsismus, 1558 Aufnahme in Basler Consilium medicorum, damals persönliche Be­kannt­schaft mit Johann Huser und Toxites? 1564 wird er wegen Verbreitung paracelsischer Schriften aus dem Collegium medicum ausgeschlossen. 1565 heiratet er nach dem Pesttod seiner ersten Frau Esther Wyss († 1564) Maria Jakobea Schenk zu Schweinsberg, 1572 Bürger­recht Basels und Schlossherr zu Pratteln.

Literatur

BoVgl. zu ihm Killy, Literaturlexikon, Bd. 2: 45f.; Kühlmann / Telle, Frühparacelsismus, Tl. 1: 104-110 mit weiterer Literatur sowie 543f.; Platter, Tagebuch: 335f. (Anm. 47)

Archivalien

Basel Staatsarchiv, Sign.: Gerichts­archiv O 7: Klage vom 17. Dezember 1572: gegen Adam von Bodenstein wegen betrügerischem Heilungsversprechen (lt. Burckhardt, Med. Fakultät: 57, Anm. 3): siehe Digifotos. Johann Huser benützt seine Manuskripte für seine Paracelsus-Ausgabe (vgl. Ganten­bein, Paracelsismus in der Schweiz: 27-29; Gilly, Zwischen Erfahrung und Speku­lation). UB Basel: 1 an Th. Zwinger (?): Fr. Gr. Ms II, 28: Nr. 20: unleserlich (siehe Foto). Der Lesung Carlos Gillys nach schickt Bodenstein Zwinger ein laudanum zurück: vgl. Kühlmann / Telle, Frühparacelsismus, Tl. 2: S. 807.

Briefe