Staatsarchiv Bamberg

Aus Ärztebriefe
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Allgemeine Informationen

Bayerisches Staatsarchiv Bamberg

Hainstr. 39

96047 Bamberg

Tel. 0951/98622-0

E-Mail: poststelle@staba.bayern.de

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do: 8-16 Uhr

Mi: 8-20 Uhr

Fr: 8-13 Uhr (offiziell - aber es wird um 12.30 geschlossen, letzte Aushebung 11.30)

Akten werden ausgehoben, 10-20 Min. Wartezeit

Sichtungen

  • Svenja Wenning 2010, ergänzende Sichtung Michael Stolberg 2018

die Sichtung erfolgte mit Hilfe der Datenbank vor Ort (online sind - waren zumindest 2018 - noch nicht alle Bestände so gut verzeichnet), nach "arzt"/"ärzte"", Krankheit und Medizin; Akten, in denen ein Arzt in anderen Zusammenhängen und ohne Hinweis auf seinen Dr. med. namentlich genannt wird, werden so zwangsläufig übersehen. Zudem gibt es diverse Adelsnachlässe, die bislang nur anhand von Repertorien vor Ort sondiert werden können, sowie einen Mischbestand zur Ritterschaft und ihren Kantonen, der ebf. großteils nur durch Repertorien vor Ort zu erschlossen ist.


Literatur zum Archiv

Bestände

Bestandübersicht Altarchiv: http://www.gda.bayern.de/archive/bamberg/bestaende/altbestaende/


  • noch nicht geprüft

Markgrafschaft Bayreuth

GAB (Geh. Archiv Bayreuth) 930 Arznei u. Alchemie, Goldmacher, 1609-25

GHA Plassenburg 804 Verschreibung des Arztes Johann Martin von Giech gg. Burggraf Friedrich von Nürnberg 1399

GAB 5575 offenbar größerer Mischbestand zu Erlanger Hugenotten, u.a. zur Apotheken- und Arzt-Versorgung 1699

Hofstift Bamberg Kloster Michelsberg, Urkunden 3118 Zinslehensurkunde für Henning (Hennincius) Schöneman, fürstl. LeibA zu Bamberg 1602

Vorläufige Nummer B 23 Nr. 90/12 Diagnose d. Arztes Arnold Stretz f. Bischof Philipp Valentin, Konsil 1655

Geistl. Regierung 5931 ua ärztl. Bestätigung zu Dispens wg. Speisen für einen Konventual 1596

Hofkammer 233 Bischof Marquard Sebastian verkauft seinem Leibarzt Dr. Johann Melchior Hornung zwei Häuser in der Sutte zu Bamberg, gewährt dazu auch Abgabefreiheit 1690, 94

Hofkammer 334 Erlaubnis für LeibA Dr. Hennig Schönemann, darf seinen dem ehem. Kloster St. Theodor zu BA lehnbaren Hof zu Wind (Gde. Sambach) zerteilen und zu Afterlehen ausgeben 1610-16

Vorl. Nummer A 37 Lade 32 Nr. 2: Revers d. Melchior Reipisch, Dr. med. aus Freiburg, Bestallung als Leibarzt des Bischofs Georg Fuchs von Rügheim gg. jährliche Besoldung von 52 Gulden 13.12.1556 = DS 56989

vorl. Nr 8291 1638 Bischof fordert Statth. u Räte die rückständige Besoldung für seinen Leibarzt Dr. Andreas Bischoff auszuzahlen


Briefe

  • Markgrafschaft Bayreuth:

GAB 781 der Schwermutsanfall des Markgrafen Georg Albrecht auf Rückreise von Frankreich 1687-88 und Bestellung des Hofmeisters von Brandenstein: ein umfangreiches Faszikel mit diversen Briefen auch der Mutter von GA und von GA selbst, dazu auch Schreiben des Medizinalkollegiums in Nürnberg und von Ortolf Marold - Digitalisate bestellt

GAB 782 Entsendung einer Kommission nach Hohenberg wg. Zustand d. Markgrafen 1688: weitere Dokumente zur Geisteskrankheit von Georg Albrecht; keine Ärztebriefe (aber Protokoll eines persönlichen Gesprächs mit GA, Digi bestellt)

GAB Nr. 870, Konsil für die Markgräfin von den Dres Stein, Valther, Gemelin und Sachs 1686". = DS 30245, 30247, 30263; Fotos vorh.

  • Hochstift Bamberg

Hofkammer Nr. 352 (früher A 226, Nr. 8145); Fotos vorh.; darin: DS 28407, 28408, 28409, 28413, 28414

Hofkammer 8946 Anteil des Samuel Mylius, Arzt aus Annaberg, am Zinnseiffenwerk Fichtelsee 1598-1600: keine Ärztebriefe

Hochstift Bamberg

Vorl. Nr 2303 Dr. Joachim Camerarius zu Nürnberg gg. Kloster Michelsberg, wegen eines Lehens 1628f: umfangreiches Faszikel zu einer rechtlichen Auseinandersetzung auch mit Schreiben an Camerarius - Digis bestellt

Vorl. Nummer A 37 Lade 32 Nr. 2: Revers d. Melchior Reipisch, Dr. med. aus Freiburg, Bestallung als Leibarzt des Bischofs Georg Fuchs von Rügheim gg. jährliche Besoldung von 52 Gulden 13.12.1556 = DS 56989

Geistl. Reg. 5315 Verlassenschaftssache d. bischöfl. Leibarztes Dr. Sigmundt Schnitzer, ua Nachsteuerforderung, Ankauf d. Bibl. d. Leibarztes durch den Fiskal Wolfgang Öttlein, aber keine Ärztebriefe, auch kein Bücherverzeichnis


GHA Plassenburg 1848 Dr. Johann Moninger erhält Zugang zum Geh. Hausarchiv Plassenburg, 1579: kein Ärztebrief

Geheime Landesregierung 1541 Absendung des bayreuthischen Leibarztes Dr. Paul Wagner zum Fürstbischof nach Bamberg 1652: kein Ärztebrief

GHA Plassenburg 9421 Abrechung der Verwalter mit Dr. Reichart Haus u. Ap. H. Neuffer in Rothenburg wg. Behandlung zweier Konventsfrauen 1547: kein Ärztebrief





Sonstige Hinweise, Notizen