Grunddaten zu Otto Brunfels
| GND-Nummer(n) |
Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
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| Namensvariante(n) |
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| Geburtsdatum |
1488
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| Geburtsort |
Mainz
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| Sterbedatum |
23.11.1534
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| Sterbeort |
Bern
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Vita
Nach M.A. in Mainz im Straßburger Kartäuserkloster, bis er unter Einfluß des oberrheinischen Reformhumanismus mit seinem Orden brach u. mit Hilfe Ulrich von Huttens aus der Kartause floh (1521). Hutten verschaffte ihm eine Pfarrei in Steinau bei Schlüchtern, doch mußte B. 1522 vor altgläubigen Gegnern nach Frankfurt fliehen. Dann wirkte B. als luth. Prediger in Neuenburg im Breisgau. Hier erneut in konfessionelle Kontroversen verwickelt, begab sich B. ins reformierte Straßburg, wo er 1524 das Bürgerrecht erwarb u. eine Lateinschule einrichtete. Nach seiner Promotion zum Dr. med. in Basel (1532) (oder 1533) lebte B. bis zu seinem Tod als Stadtarzt in Bern (1533, ?). Während seines Aufenthalts in Hornbach (1533) veranlaßte er Hieronymus Bock zur Veröffentlichung seines Kreutter Buchs. Platter, Tagebuch: 337 (Anm. 53): Seine Frau Dorothea Helg († nach 1572) war nach dem Tod des Mannes in Basel ärztlich tätig, wie Platter (Tagebuch: 337) erwähnt.
Literatur
Archivalien
Briefe
Briefe von Otto Brunfels