Christoph Jungnitz

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Christoph Jungnitz
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum Geburtsdatum nicht bekannt
Geburtsort Heidelberg
Sterbedatum Sterbedatum nicht bekannt
Sterbeort Sterbeort nicht bekannt

Vita

Biographie nach Drüll 2002: er ist vor Juli 1640 gestorben; er war der Sohn von Johann Jungnitz, Professor an der Artistischen Fakultät; verheiratet mit Maria Jakobine Vögelin, aus der Ehe ging wenigstens ein Sohn hervor. Immatrikulation in Heidelberg (19 Dezember 1586, ?); erneute Immatrikulation in Heidelberg (15 Mai 1593, ?); 23.6.1603 Magister Artium; seit Juni 1603 Lehrer am Sapienzkolleg; vom 24.2.1606 - 1610 Schulrektor am Gymnasium illustre; 1610 Professor für Mathematik in Heidelberg; seit 1619 o. Professor für Physik und a. o. Professor für Geschichte in Heidelberg; 1626 verliert er wegen Konfessionswechsel seine Professur und die Universität wird bis 1629 geschlossen. Nach der Wiedereröffnung im Juni 1629 wird er Professor für Medizin (Pathologie) in Heidelberg (1629, ?); Näheres bei Drüll 2002


Sohn des Heidelberger Universitätsrektors Johann Jungnitz und der Maria Jakobine Vögelin. In Heidelberg jung immatrikuliert (ab 1586). Mag. art. 1603. Lehrer, dann Rektor in Neustadt (Weinstr.) 1606-1610. Prof. der Mathematik in Heidelberg (1610, ?), ab 1619 auch der Physik, 1622 Rektor, wird 1625 katholisch und trotzdem 1626 von Maximilian I. (Bayern) entlassen. 1629-ca. 1631 2. Prof. med. in Heidelberg. 1631 wohl Dekan der Med. Fak.; 1635 nicht mehr in einer Liste der Universitätsangehörigen; am 18.7.1640 seine Witwe urkundlich belegt.

Literatur

Archivalien

Briefe