Staatsarchiv Bamberg

Aus Ärztebriefe
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Allgemeine Informationen

Bayerisches Staatsarchiv Bamberg

Hainstr. 39

96047 Bamberg

Tel. 0951/98622-0

E-Mail: poststelle@staba.bayern.de

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do: 8-16 Uhr

Mi: 8-20 Uhr

Fr: 8-13 Uhr (offiziell - aber es wird um 12.30 geschlossen, letzte Aushebung 11.30)

Akten werden ausgehoben, 10-20 Min. Wartezeit

Sichtungen

  • Svenja Wenning, 2010
  • ergänzende Sichtung Michael Stolberg 2018: die von Frau Wenning erhobenen Signaturen waren unvollständig, da die Zuordnung zu Hochstift und Markgrafschaft fehlte; die Sichtung erfolgte mit Hilfe der Datenbank vor Ort (online sind noch nicht alle Bestände so gut verzeichnet), nach "arzt"/"ärzte"", Krankheit und Medizin; Akten, in denen ein Arzt in anderen Zusammenhängen und ohne Hinweis auf seinen Dr. med. namentlich genannt wird, werden dabei nicht gefunden

Zudem gibt es diverse Adelsnachlässe, die bislang nur anhand von Repertorien vor Ort sondiert werden können, sowie einen Mischbestand zur Ritterschaft und ihren Kantonen (wohl vergleichbar mit Landschaften in Bayern), der ebf. großteils nur mit Repertorien erschlossen ist.


Literatur zum Archiv

Bestände

Das Staatsarchiv umfasst derzeit rund 1,9 Millionen Archivalieneinheiten, darunter etwa 75.000 Urkunden und 18.000 Karten und Pläne. Der gesamte Umfang beträgt knapp 21.000 laufende Meter (lfm).

Bestandübersicht Altarchiv: http://www.gda.bayern.de/archive/bamberg/bestaende/altbestaende/

  • Hochstift und Domkapitel Bamberg
  • Klöster und Stifte im Hochstift Bamberg
  • Fürstentum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth
  • Ritterschaft, Adel
  • Fränkischer Kreis


  • Geheimes Archiv Plassenburg: http://www.gda.bayern.de/findmittel/pdf/staba_ghap_001_2008.pdf
  • A 226, Nr. 8145: Fotos vorh.; darin: DS 28407, 28408, 28409, 28413, 28414: jetzt Hochstift Bamberg, Hofkammer Nr. 352
  • GAB, Nr. 870: "Acta derer, über Ihro Hochfürstl. durchlaucht der Frauw Marggrafin #p. jungest offenen# Maladie von denen Doct[oribus] und Medicis Stein, Valther, Gemelin und Sachs ertheiltes Consilium Medicum betr. Ab ann[o] 1686". = DS 30245, 30247, 30263; genaue Signatur: Markgrafschaft Bayreuth, GAB Nr. 870

Fotos vorh.:

Stolberg 2018:

  • Markgrafschaft:

GAB 781 der Schwermutsanfall des Markgrafen Georg Albrecht auf Rückreise von Frankreich 1687-88 und Bestellung des Hofmeisters von Brandenstein: ein umfangreiches Faszikel mit diversen Briefen auch der Mutter von GA und von GA selbst, dazu auch Schreiben des Medizinalkollegiums in Nürnberg und von Ortolf Marold - Digitalisate bestellt

GAB 782 Entsendung einer Kommission nach Hohenberg wg. Zustand d. Markgrafen 1688: weitere Dokumente zur Geisteskrankheit von GA; keine Ärztebriefe (aber Protokoll eines persönlichen Gesprächs mit GA als Digi bestellt)

Hofkammer 8946 Anteil des Samuel Mylius, A aus Annaberg, am Zinnseiffenwerk Fichtelsee 1598-1600: keine Ärztebriefe

GHA Plassenburg 1848 Dr. Johann Moninger erhält Zugang zum Geh. Hausarchiv Plassenburg, 1579: kein Ärztebrief

Geheime Landesregierung 1541 Absendung des bayreuthischen Leibarztes Dr. Paul Wagner zum Fürstbischof nach Bamberg 1652: kein Ärztebrief

GHA Plassenburg 9421 Abrechung der Verwalter mit Dr. Reichart Haus u. Ap. H. Neuffer in Rothenburg wg. Behandlung zweier Konventsfrauen 1547: kein Ärztebrief


  • Hochstift:

Hochstift Bamberg vorl. Nr 2303 Dr. Joachim Camerarius zu N gg. Kloster Michelsberg, wegen einers Lehens 1628f: umfangreiches Faszikel zu einer rechtlichen Auseinandersetzung auch mit Schreiben an Camerarius - Digis bestellt

Geistl. Reg. 5315 Verlassenschaftssache d. bischöfl. Leibarztes Dr.Sigmundt Schnitzer, ua Nachsteuerforderung, Ankauf d. Bibl. d. Leibarztes durch den Fiskal Wolfgang Öttlein, aber keine Ärztebriefe, auch kein Bücherverzeichnis


  • noch prüfen:

Markgrafschaft

GAB (Geh. Archiv Bayreuth) 930 Arznei u. Alchemie, Goldmacher, 1609-25

GHA Plassenburg 804 Verschreibung des Arztes Johann Martin von Giech gg. Burggraf Friedrich von Nürnberg 1399

GAB 5575 scheint größerer Mischbestand zu Erlanger Hugenotten, ua Ap- und Arzt-versorgung 1699

Hofstift Kloster Michelsberg, Urkunden 3118 Zinslehensurkunde für Henning (Hennincius) Schöneman, fürstl. LeibA zu Bamberg 1602

Vorläufige Nummer B 23 Nr. 90/12 Diagnose d. Arztes Arnold Stretz f. Bischof Philipp Valentin, Konsil 1655

Geistl. Regierung 5931 ua ärztl. Bestätigung zu Dispens wg. Speisen für einen Konventual 1596

Hofkammer 233 Bf Marquard Sebastian verkauf seinem Leibarzt Dr. Johann Melchior Hornung zwei Häuser in der Sutte zu BA, dazu auch Abgabefreiheit 1690, 94

Hofkammer 334 Erlaubnis für LeibA Dr. Hennig Schönemann, darf seinen dem ehem. Kloster St. Theodor zu BA lehnbaren Hof zu Wind (Gde. Sambach) zerteilen und zu Afterlehen ausgeben 1610-16

Vorl. Nummer A 37 Lade 32 Nr. 2: Revers d. Melchior Reipisch, Dr. med. aus Freiburg, Bestallung als Leibarzt des Bischofs Georg Fuchs von Rügheim gg. jährliche Besoldung von 52 Gulden 13.12.1556

vorl. Nr 8291 1638 Bischof fordert Statth. u Räte zu Beazhlung rückständiger Besodlung für seinen Leibarzt Dr. Andreas Bischoff

jetzt in Nürnberg: Vorläufige Nummer C3 – 257 III (aus Ansbach GAA (Historica) Nachrichten über das Privatleben des Markgrafen Georg Friedrich des Älteren: enth.: Leibärzte Dr. Friedrich Fuchs, Ulm, Dr. Johann Hiller, Johann Jacob Moraldus (wohl Muralt) Zürich 1587-90 - jetzt im StA Nürnberg

Briefe

Sonstige Hinweise, Notizen