Oswald Croll

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Oswald Croll
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 1560
Geburtsort Geburtsort nicht bekannt
Sterbedatum 1608
Sterbeort Sterbeort nicht bekannt

Vita

Arzt und Paracelsist. * um 1560 als Sohn des Bürgermeisters in Wetter bei Marburg, Studium in Marburg (1576, ?), dann vielleicht in Straßburg und Genf, darauf Präzeptor in einer frz. Adelsfamilie. 1585 weitere Studien in Paris (?, ?), Neapel (1589, ?), Padua (1591, ?), Mömpelgard (?, ?) und Basel (?, ?) als medicinae studiosus - Dr. med. zweifelhaft. Korrespondierte mit David Eisenmenger d.Ä.

Seit 1590 Erzieher des Grafen Maximilian Ludwig (Pappenheim-Stühlingen). Um 1600 als „medicus ordinarius“ in den Diensten von Christian I. (Anhalt-Bernburg) (?, ?) (1586-1630).

Nach seinem Tod lässt Kaiser Rudolf II. (HRR) den Nachlass beschlagnahmen; sein Hauptwerk Basilica chymica erscheint 1609 posthum.

Literatur

Archivalien

Alle Briefe in der UB Frankfurt am Main, Handschriftenabteilung, Sign: Ms. Ff. J. H. Beyer: A: Nr.28 (an JH Beyer) und UB Basel, Handschriftenabteilung (an Caspar Bauhin) sowie weitere ed. in Crollius, Briefwechsel.

Briefe

  • Eine sehr ausführliche Übersicht über alle Briefe Crolls findet sich in Kühlmann/Telle 1996 (bisher nicht ausgewertet: 12.4.13)