Johann Mürgel
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | um 1495 |
| Geburtsort | Lindau |
| Sterbedatum | 12.7.1561 |
| Sterbeort | Lindau |
Vita
Studium in Freiburg (1509, 1518); Dr. med. Freiburg (1518). Stadtarzt in Lindau (?, ?). 1535 wurde er Klosterarzt im Stift St. Gallen. Zusammen mit seinem Sohn Abraham Mürgel wurde er 1549 Klosterarzt für das Kloster Mehrerau bei Bregenz. Bedingt u.a. durch seine enge Freundschaft mit seinem Studienkollegen, späteren Schwager und späteren Bischof von Wien, Johann Fabri, war er ein ausdrücklicher Gegener der Reformation. Ziel von Kaiser Karl V. (HRR) war es, die katholische Seite zu stärken und so machte er Mürgel 1551 zum Bürgermeister von Lindau. Angesichts des Widerstands seitens der Reformierten verzichtete er auf eine Wiederwahl. Des weiteren war Mürgel Beisitzer des Ehegerichts und "Notar" Vater von Abraham Mürgel
Literatur
- PND
- Burmeister 2000, 36-39
-
- Karin Schneider: Das Mehrerauer Haus „Zum goldenen Hirschen“ in Lindau zwischen 1549-1563, in: Montfort 51 (1999), S. 330-336. (detaillierte Ansicht)
- Karl-Heinz Burmeister: Die Lindauer Stadtärzte Dr. med. Johann Mürgel (1494-1561) und Dr. med. Abraham Mürgel (1524-1594), in: Jahrbuch des Landkreises Lindau 15 (2000), S. 36-42. (detaillierte Ansicht)
- Karin Schneider: Das Mehrerauer Haus „Zum goldenen Hirschen“ in Lindau zwischen 1549-1563, in: Montfort 51 (1999), S. 330-336. (detaillierte Ansicht)