Michael Ascanius

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Michael Ascanius
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Michael Asconius
Geburtsdatum Geburtsdatum nicht bekannt
Geburtsort Geburtsort nicht bekannt
Sterbedatum Sterbedatum nicht bekannt
Sterbeort Sterbeort nicht bekannt

Vita

Die biographischen Daten sind unsicher: Es ist weder Geburtsdatum noch Sterbedatum bekannt, man weiß auch nicht, ob er "Deutscher, Ungar, Slowake oder Tscheche" war. Möglicherweise promovierte er auch in Philosophie.

Studium der Medizin in Jena (1630, 1631), Basel (1636, 1637) und Tübingen (19 Mai 1637, ?), hier nennt er sich in der Matrikel "Kandidat der Medizin". Dr. med. Tübingen (31 Mai 1637) (Offner 2000 weist ausdrücklich auf die kurze Zeitspanne hin). Bereits vor seiner Promotion scheint er Leibarzt bei Gabriel Bethlen (?, ?) gewesen zu sein und auf der Hochschule, die dieser in Weißenburg errichten ließ, Vorlesungen gehalten zu haben. Weitere Nachrichten aus seinem Leben stammen aus einem Gratulationsschreiben von Ascanius an Fürst Michael Apafi I. vom 1.2.1665: Er war Arzt bei Georg Rákóczi I. und bei seinem Sohn Georg Rákóczi II. Aus den historischen Daten läßt sich ableiten, dass er in der Zeit von 1620-1657 in Siebenbürgen tätig war.

Literatur