Johann Jakob Weberski

Aus Ärztebriefe
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Grunddaten zu Johann Jakob Weberski
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 27.3.1655
Geburtsort Danzig
Sterbedatum 2.11.1689
Sterbeort Danzig

Vita

Sterbeort mutmaßlich. Begräbnisdatum lt. Schwarz 1939a: 11.10.1689.


Sohn des Kaufmanns Daniel Weberski (gest. 1665) und der Constantia Kramer (gest. 4.4.1655), Enkel des Rechtsgelehrten Daniel W. in Breslau und des Pastors Joh. Jak. Cramer in Danzig. Nach dem Tode der Eltern Erziehung und Förderung durch Joh. Ferber, Schöffen und Eltermann der Rechtstadt Danzig, und den Onkel Constantin Cramer; 1670 akademische [Deposition https://de.wikipedia.org/wiki/Deposition_(Universität)] in Königsberg; anschl. Gymnasialbesuch in Danzig (?, ?) (zun. Artes, dann Physica und Medizin als Kostgänger bei Georg Seger; Stud. med. in Leipzig (1678, ?), danach in Leiden (1678, 1680), Sommer 1680 Englandreise; Fortsetzung der Studien in den Niederlanden (WS 1680/81), in Paris (1681, 1682) und Montpellier (1682, ?). Promotion in Montpellier (14 Oktober 1682); eine Italienreise scheitert an einer Choleraerkrankung in Marseille; Winter 1683 Rückkehr durch die Provence und die Schweiz mit längerem Aufenthalt in Basel; Sommer 1683 in Straßburg, anschl. Heidelberg mit zwischenzeitlicher Reise nach Schwalbach. Weiterreise über Tübingen und Altdorf; der Weg nach Wien ist ihm durch die türkische Belagerung versperrt; wegen der militär. Lage Aufenthalt in Leipzig bis Frühj. 1684; 1684 in Breslau; Stadtarzt in Danzig (?, ?). Er war seit dem 1.5.1683 Mitglied der Leopoldina (1683, 1689). Medicus ordinarius der Festung Weichselmünde (1689, ?). Sein akademischer Name lautete Aegineta II.. Unverheiratet verstorben.

Archivalien

BG PAN

  • Ms. 514, S. 207-214: Abschrift seines selbstverfaßten Lebenslaufs (Dig. vorh.)

Literatur