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Version vom 18. September 2018, 08:37 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | Rosinus Linsenbarth ; Rosinus Linsenbart |
| Geburtsdatum | 3.1.1657 |
| Geburtsort | Waldenburg (Württemberg) |
| Sterbedatum | 12.2.1733 |
| Sterbeort | Stuttgart |
Vita
Abweichendes Geburtsdatum lt. ADB: 3.6.1657; geb. als Sohn eines Direktors der Kanzlei der Grafschaft Hohenlohe-Waldenburg, Stiefsohn von Johann Christoph Erich, rheingräfl. Rat; Studium in Heidelberg (1671, ?), dann in Jena (1673, ?); begab sich 1677 zu Fuß nach Danzig und Königsberg und kam schließlich nach Kurland, dort war er zunächst von 1678 bis 1680 als Hauslehrer tätig, praktizierte aber nebenbei als Arzt in Mitau (1679, ?) und Bauske (?, ?); im Frühjahr 1680 Rückkehr nach Deutschland; Physikus in Crailsheim (?, ?); Dr. med. in Altdorf (1680); dann Physikus in Nördlingen (1685, 1698); Leibarzt beim Markgraf von Baden-Durlach (1698, ?). Seit 1698 Lebensmittelpunkt in Stuttgart (1698, ?); 1703 Stadt und Landphysikus in Stuttgart (1703, ?) und Seit 1711 Leibarzt und Rat beim Herzog von Württemberg (1711, ?). Er war seit dem 31.7.1683 Mitglied der Leopoldina (1683, 1733) (Deutsche Akademie der Naturforscher), sein akademischer Name lautete Oribasius I.
Literatur
- Lentilius 1698, 258 (zum Stiefvater)
- ADB 18 (1883), S. 262
- PND
- Neigebaur 1860
- Brennsohn 1929, 272f.
- Estermann 1992/93, 3, 770
- Plieninger 1997, 93-97
- Merk 1999, 62, 130-135