Christoph Schorer: Unterschied zwischen den Versionen

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Sohn von Christoph Schorer d.Ä. (1585–1651), seit 1615 Ratsadvokat in Memmingen; im Juli 1639 immatr. in [[Studium::Basel]] am 29. Juli 1639 (sic!) in [[Studium::Straßburg; 1639; 1643]], 1643 Hofmeister bei dem Freiherrn Wolf Karl von Polheim und Wartenberg auf Schloß Binningen nahe Basel (1644 erneut dort immatr.), 1648 Hofmeister der Söhne von Christoph Forstner, Kanzler in Mömpelgard, danneben Praxis als Arzt in [[Praxis::Mömpelgard). Studium in [[Studium::Montpellier]] in der Literatur, jedoch ohne Beleg: Im Frühjahr 1654 in Italien, um Venedig zu sehen, in [[Doktor::Padua; 26.5.1654]]; seit 1654 Nachfolger seines Großvaters [[Elias Walter]] Stadtarzt in [[Stadtarzt::Memmingen; 1654]]. Kurz danach am 4.12.1654 Maria Felicitas Lupin, Tochter des Bürgermeisters Eitel Sigmund Lupin und dessen Frau Helene. Aus der Ehe gingen von 1657 bis 1670 zehn Kinder hervor:
Sohn von Christoph Schorer d.Ä. (1585–1651), seit 1615 Ratsadvokat in Memmingen; im Juli 1639 immatr. in [[Studium::Basel]] am 29. Juli 1639 (sic!) in [[Studium::Straßburg; 1639; 1643]], 1643 Hofmeister bei dem Freiherrn Wolf Karl von Polheim und Wartenberg auf Schloß Binningen nahe Basel (1644 erneut dort immatr.), 1648 Hofmeister der Söhne von Christoph Forstner, Kanzler in Mömpelgard, danneben Praxis als Arzt in [[Praxis::Mömpelgard]]. Studium in [[Studium::Montpellier]] in der Literatur, jedoch ohne Beleg: Im Frühjahr 1654 in Italien, um Venedig zu sehen, in [[Doktor::Padua; 26.5.1654]]; seit 1654 Nachfolger seines Großvaters [[Elias Walter]] Stadtarzt in [[Stadtarzt::Memmingen; 1654]]. Kurz danach am 4.12.1654 Maria Felicitas Lupin, Tochter des Bürgermeisters Eitel Sigmund Lupin und dessen Frau Helene. Aus der Ehe gingen von 1657 bis 1670 zehn Kinder hervor.


Er war auch als barocker "Sprachreiniger"  tätig: Kalendermacher (bereits als Student in Straßburg) seit 1642: 30-jährige Reihe publizierter Prognostica; vgl. dazu ''Acta Calendariographica'' (hg. v. K.-D. Herbst), Bd. 2
Er war auch als barocker "Sprachreiniger"  tätig: Kalendermacher (bereits als Student in Straßburg) seit 1642: 30-jährige Reihe publizierter Prognostica; vgl. dazu ''Acta Calendariographica'' (hg. v. K.-D. Herbst), Bd. 2

Version vom 12. April 2017, 13:02 Uhr

Grunddaten zu Christoph Schorer
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Christophorus Schorer ; Otto Frischer
Geburtsdatum 2.12.1618
Geburtsort Memmingen
Sterbedatum 12.2.1671
Sterbeort Memmingen

Vita

Sohn von Christoph Schorer d.Ä. (1585–1651), seit 1615 Ratsadvokat in Memmingen; im Juli 1639 immatr. in Basel (?, ?) am 29. Juli 1639 (sic!) in Straßburg (1639, 1643), 1643 Hofmeister bei dem Freiherrn Wolf Karl von Polheim und Wartenberg auf Schloß Binningen nahe Basel (1644 erneut dort immatr.), 1648 Hofmeister der Söhne von Christoph Forstner, Kanzler in Mömpelgard, danneben Praxis als Arzt in Mömpelgard (?, ?). Studium in Montpellier (?, ?) in der Literatur, jedoch ohne Beleg: Im Frühjahr 1654 in Italien, um Venedig zu sehen, in Padua (26 Mai 1654); seit 1654 Nachfolger seines Großvaters Elias Walter Stadtarzt in Memmingen (1654, ?). Kurz danach am 4.12.1654 Maria Felicitas Lupin, Tochter des Bürgermeisters Eitel Sigmund Lupin und dessen Frau Helene. Aus der Ehe gingen von 1657 bis 1670 zehn Kinder hervor.

Er war auch als barocker "Sprachreiniger" tätig: Kalendermacher (bereits als Student in Straßburg) seit 1642: 30-jährige Reihe publizierter Prognostica; vgl. dazu Acta Calendariographica (hg. v. K.-D. Herbst), Bd. 2

Literatur