Samuel Hafenreffer: Unterschied zwischen den Versionen

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== Vita ==
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Sohn des Theologen Matthias Hafenreffer (1561-1619) und seiner Frau Agathe Spindler, geb. Brenz; Studium der Medizin in [[Studium::Tübingen]]; M.A. 15.2.1604; er geht dann nach Österreich; unklar ist, ob er hier studiert hat, er war für drei Jahre als Hauslehrer in Wien bei den Söhnen des Johann Ulrich Freiherr von Starkenberg tätig; in den Jahren 1612-1614 studierte er in [[Studium::Wittenberg]] bei [[Daniel Sennert]], [[Studium::Basel]] und [[Studium::Straßburg]] bei [[Melchior Sebisch I.]] oder [[Melchior Sebisch II.]]; sein Studium beendete er in [[Studium::Tübingen]]; Dr. med. in [[Doktor::Tübingen; 16.2.1614]]; Stadtphysikus in [[Stadtarzt::Kirchheim]] unter Teck; er heiratete Anna Renz (gest. 1632), die Witwe seines Vorgängers [[Georg Renz]]; ca. 1616 übernahm er die Inspektion des herzoglichen Heilbads in [[Bad Boll]]; genoß einen guten Ruf bei der Herzoginwitwe Ursula in [[Nürtingen]], da er sich wohl mehrfach erfolgreich um sie und ihren Bruder Pfalzgraf Georg Hans gekümmert hat; Arzt in [[Praxis::Tübingen; 1620]]; Heirat mit der Witwe Esther, geb. Haid; Stadtarzt in [[Stadtarzt::Biberach; 1642; 1647]]; er wollte ordentlicher Professor in Tübingen werden, aber erst seine siebte Bewerbung hatte Erfolg; Professor der Medizin in [[Professor::Tübingen; 1647; 1660]] (lt. [[Zitter 1999]] erst im Jahr 1648), 1653, 1656, 1659 Rektor.
Sohn des Theologen Matthias Hafenreffer (1561-1619) und seiner Frau Agathe Spindler, geb. Brenz; Studium der Medizin in [[Studium::Tübingen]]; M.A. 15.2.1604; er geht dann nach Österreich; unklar ist, ob er hier studiert hat, er war für drei Jahre als Hauslehrer in Wien bei den Söhnen des Johann Ulrich Freiherr von Starkenberg tätig; in den Jahren 1612-1614 studierte er in [[Studium::Wittenberg]] bei [[Daniel Sennert]], [[Studium::Basel]] und [[Studium::Straßburg]] bei [[Melchior Sebisch I.]] oder [[Melchior Sebisch II.]]; sein Studium beendete er in [[Studium::Tübingen]]; Dr. med. in [[Doktor::Tübingen; 16.2.1614]]; Stadtphysikus in [[Stadtarzt::Kirchheim unter Teck]]; er heiratete Anna Renz (gest. 1632), die Witwe seines Vorgängers [[Georg Renz]]; ca. 1616 übernahm er die Inspektion des herzoglichen Heilbads in [[Bad Boll]]; genoß einen guten Ruf bei der Herzoginwitwe Ursula in [[Nürtingen]], da er sich wohl mehrfach erfolgreich um sie und ihren Bruder Pfalzgraf Georg Hans gekümmert hat; Arzt in [[Praxis::Tübingen; 1620]]; Heirat mit der Witwe Esther, geb. Haid; Stadtarzt in [[Stadtarzt::Biberach; 1642; 1647]]; er wollte ordentlicher Professor in Tübingen werden, aber erst seine siebte Bewerbung hatte Erfolg; Professor der Medizin in [[Professor::Tübingen; 1647; 1660]] (lt. [[Zitter 1999]] erst im Jahr 1648), 1653, 1656, 1659 Rektor.


== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 19. November 2015, 08:52 Uhr

Grunddaten zu Samuel Hafenreffer
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 26.4.1587
Geburtsort Herrenberg
Sterbedatum 26.9.1660
Sterbeort Tübingen

Vita

Sohn des Theologen Matthias Hafenreffer (1561-1619) und seiner Frau Agathe Spindler, geb. Brenz; Studium der Medizin in Tübingen (?, ?); M.A. 15.2.1604; er geht dann nach Österreich; unklar ist, ob er hier studiert hat, er war für drei Jahre als Hauslehrer in Wien bei den Söhnen des Johann Ulrich Freiherr von Starkenberg tätig; in den Jahren 1612-1614 studierte er in Wittenberg (?, ?) bei Daniel Sennert, Basel (?, ?) und Straßburg (?, ?) bei Melchior Sebisch I. oder Melchior Sebisch II.; sein Studium beendete er in Tübingen (?, ?); Dr. med. in Tübingen (16 Februar 1614); Stadtphysikus in Kirchheim unter Teck (?, ?); er heiratete Anna Renz (gest. 1632), die Witwe seines Vorgängers Georg Renz; ca. 1616 übernahm er die Inspektion des herzoglichen Heilbads in Bad Boll; genoß einen guten Ruf bei der Herzoginwitwe Ursula in Nürtingen, da er sich wohl mehrfach erfolgreich um sie und ihren Bruder Pfalzgraf Georg Hans gekümmert hat; Arzt in Tübingen (1620, ?); Heirat mit der Witwe Esther, geb. Haid; Stadtarzt in Biberach (1642, 1647); er wollte ordentlicher Professor in Tübingen werden, aber erst seine siebte Bewerbung hatte Erfolg; Professor der Medizin in Tübingen (1647, 1660) (lt. Zitter 1999 erst im Jahr 1648), 1653, 1656, 1659 Rektor.

Literatur

Archivalien

Briefe

  • Universitätsarchiv Tübingen: UAT 285/108: Pfleg- und Erbschaftsangelegenheiten des Matthias Hafenreffer und seiner Witwe Euphrosina, geb. Besserer (1620-1648); Vorladung von Samuel Hafenreffer, Stiefsohn der Euphrosina, vor die Vormundschaftskanzlei in Stuttgart wegen seines Pflegesohnes Matthäus Brenz (1630); lt. Gemeinhardt 1988, 49f.