Stadtarchiv Heidelberg: Unterschied zwischen den Versionen
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E-Mail von Günther Berger: "das Schriftgut der Stadt Heidelberg aus dem 17. Jahrhundert und früher ist 1693 bei der Belagerung Heidelbergs im Pfälzisch-Orléans`schen Erbfolgekrieg verloren gegangen. Das Rathaus und die darin befindliche Kanzlei wurden zerstört. Die bei uns überlieferten Protokolle setzen mit den Rechnungs- und Grundbüchern 1691 und mit den Ratsprotokollen 1698 ein. Die Stadtratsakten zum Stichwort '''Medizinalwesen beginnen mit dem Bau des reformierten Hospitals nach 1752'''. | E-Mail von Günther Berger: "das Schriftgut der Stadt Heidelberg aus dem 17. Jahrhundert und früher ist 1693 bei der Belagerung Heidelbergs im Pfälzisch-Orléans`schen Erbfolgekrieg verloren gegangen. Das Rathaus und die darin befindliche Kanzlei wurden zerstört. Die bei uns überlieferten Protokolle setzen mit den Rechnungs- und Grundbüchern 1691 und mit den Ratsprotokollen 1698 ein. Die Stadtratsakten zum Stichwort '''Medizinalwesen beginnen mit dem Bau des reformierten Hospitals nach 1752'''. | ||
Der durch die Historische Kommission für die Geschichte der Stadt Heidelberg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Ankäufe und Schenkungen formierte Urkundenbestand enthält 1500 Urkunden, von ca. 1000 aus dem Zeitraum vor 1700. Viele darin beurkundete Rechtsgeschäfte und Entscheidungen betreffen den linksrheinischen Teil der Kurpfalz. Neben | Der durch die Historische Kommission für die Geschichte der Stadt Heidelberg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Ankäufe und Schenkungen formierte Urkundenbestand enthält 1500 Urkunden, von ca. 1000 aus dem Zeitraum vor 1700. Viele darin beurkundete Rechtsgeschäfte und Entscheidungen betreffen den linksrheinischen Teil der Kurpfalz. Neben „klassischen„ Urkunden sind darin auch Schreiben enthalten. Bei meiner „Schnelldurchsicht“ der Regesten bin ich auf zwei Urkunden/Schriftstücke gestoßen, die möglicherweise Ihr Interesse finden (Signatur U 1/71 und U 2/51 = DS 27905 + 27906; Repros best. (TW), 7.8.2015). Die Findmittelkartei ist bisher nach Ausstellungsorten, den Orten, die Gegenstand des Rechtsgeschäfts sind und nach Personen erschlossen. Wenn Sie mir Namen von Ärzten mitteilen, würde ich diese in den Indices nachprüfen. Sie können die Kartei und den Bestand auch selbst durchsehen. Kopien der o. g. Urkunden können wir Ihnen übermitteln. | ||
Ich nehme an, dass Sie bereits im Generallandesarchiv Karlsruhe recherchiert haben. Im Bestand Bezirksamt Heidelberg (GLA 204) sind z. B. in der Rubrik Spitäler folgende Aktentitel vorhanden. | Ich nehme an, dass Sie bereits im Generallandesarchiv Karlsruhe recherchiert haben. Im Bestand Bezirksamt Heidelberg (GLA 204) sind z. B. in der Rubrik Spitäler folgende Aktentitel vorhanden. | ||
Version vom 7. August 2015, 08:59 Uhr
Allgemeine Informationen
Stadtarchiv Heidelberg
Max-Joseph-Str. 71
69126 Heidelberg
Tel. 06221 58-19100
Fax 06221 58-4619800
Ansprechpartner
E-Mail: guenther.berger@heidelberg.de
Öffnungszeiten
Das Stadtarchiv ist ab 17. August bis zum 4. September für den Publikumsverkehr geschlossen. In dieser Zeit ist keine persönliche Einsichtnahme in die Archivbestände möglich. Für schriftliche und telefonische Anfragen sind wir jedoch in gewohnter Weise erreichbar (Telefon 06221/58-19800 oder E-Mail: stadtarchiv@Heidelberg.de). Weiterhin können bei uns zum Beispiel „Geburtstagszeitungen“ oder Kopien von Baustatiken bestellt werden.
Benutzung: Montag bis Donnerstag 8.30 bis 16 Uhr (Donnerstag nach Vereinbarung bis 18 Uhr)
Beratung: Montag bis Donnerstag 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Archivalienbereitstellung: Montag bis Donnerstag jeweils um 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr sowie 14 Uhr und 15 Uhr (Bestellungen nach 15 Uhr werden am Folgetag bereitgestellt). Fotos sowie Karten und Pläne werden nach Terminabsprache im Lesesaal zur Ansicht bereitgelegt. Bitte geben Sie bei E-Mailanfragen auch Ihren Namen und Ihre Postanschrift an.
Um Wartezeiten zu vermeiden oder zumindest auf ein notwendiges Maß zu begrenzen, sollten sich Besucher/-innen mit ihrem Benutzungsvorhaben vor einem persönlichen Besuch möglichst frühzeitig anmelden.
Sichtungen
Literatur zum Archiv
Sichtungen / Bestände
E-Mail von Günther Berger: "das Schriftgut der Stadt Heidelberg aus dem 17. Jahrhundert und früher ist 1693 bei der Belagerung Heidelbergs im Pfälzisch-Orléans`schen Erbfolgekrieg verloren gegangen. Das Rathaus und die darin befindliche Kanzlei wurden zerstört. Die bei uns überlieferten Protokolle setzen mit den Rechnungs- und Grundbüchern 1691 und mit den Ratsprotokollen 1698 ein. Die Stadtratsakten zum Stichwort Medizinalwesen beginnen mit dem Bau des reformierten Hospitals nach 1752.
Der durch die Historische Kommission für die Geschichte der Stadt Heidelberg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Ankäufe und Schenkungen formierte Urkundenbestand enthält 1500 Urkunden, von ca. 1000 aus dem Zeitraum vor 1700. Viele darin beurkundete Rechtsgeschäfte und Entscheidungen betreffen den linksrheinischen Teil der Kurpfalz. Neben „klassischen„ Urkunden sind darin auch Schreiben enthalten. Bei meiner „Schnelldurchsicht“ der Regesten bin ich auf zwei Urkunden/Schriftstücke gestoßen, die möglicherweise Ihr Interesse finden (Signatur U 1/71 und U 2/51 = DS 27905 + 27906; Repros best. (TW), 7.8.2015). Die Findmittelkartei ist bisher nach Ausstellungsorten, den Orten, die Gegenstand des Rechtsgeschäfts sind und nach Personen erschlossen. Wenn Sie mir Namen von Ärzten mitteilen, würde ich diese in den Indices nachprüfen. Sie können die Kartei und den Bestand auch selbst durchsehen. Kopien der o. g. Urkunden können wir Ihnen übermitteln.
Ich nehme an, dass Sie bereits im Generallandesarchiv Karlsruhe recherchiert haben. Im Bestand Bezirksamt Heidelberg (GLA 204) sind z. B. in der Rubrik Spitäler folgende Aktentitel vorhanden.
- Die Anstellung von Ärzten an dem Churhospital zu Heidelberg, 1658-1699, GLA 204/1877
- Die Anstellung eines Spitalchirurgen zu Heidelberg, 1664-1706, GLA 204/1901
Sonstige Hinweise zu Korrespondenz und sonstigen Unterlagen von und zu Ärzten konnte ich nicht ermitteln.“