Isaak Keller: Unterschied zwischen den Versionen

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Sohn des Gewandmanns Clemens Keller, 1538 Stiefsohn von [[Simon Grynäus d.Ä.]], 1541 in Bern bei [[Thomas Grynäus]], 1543-1545 Schulbesuch in [[Straßburg]], 1545 Stipendiat der Erasmus-Stiftung, immatr. in [[Studium::Basel; 1546; 1552]], dann Medizinstudium in  [[Studium::Montpellier; 1552; 1553]] als Basler Stipendiat für Medizin, dann [[Studium::Toulouse]] und [[Studium::Valence]], dort Dr. med. [[Doktor::Valence; 1553]], noch im selben Jahr Professor [[Professor::Basel; 1552; 1579]] für theoretische Medizin (er war es offensichtlich schon 1552, da [[Georg Keller]] seine Vorlesungen bereits im Januar 1553 als schlecht bezeichnet: ([[ZB Zürich]] Ms F 38: fol. 44 (Brief vom 27. Januar 1553): ''nihil memoratu dignum''), 1555 Ehe mit Anna Höcklin von Steinegg, führte aufwendigen Lebenswandel, den er durch Veruntreung von 80.000 Pfund aus dem ihm anvertrauten Petersstifts bezahlte. 1571 von den Straßburger Scholarchen als Lehrstuhlinhaber erwogen, Hauenreuter rät ab ([[AM Strasbourg]], 1AST 372, fol. VII 37b: [[Schindling 1977]], 329 Anm. 24). 1579 Flucht nach Colmar zu seine Schwester Anna, Stadtarzt [[Stadtarzt::Schlettstadt; 1589]]. Angaben zu Todesdatum und -ort lt. [[Amerbachkorrespondenz 7]], nicht ganz sicher.  
Sohn des Gewandmanns Clemens Keller, 1538 Stiefsohn von [[Simon Grynäus d.Ä.]], 1541 in Bern bei [[Thomas Grynäus]], 1543-1545 Schulbesuch in [[Straßburg]], 1545 Stipendiat der Erasmus-Stiftung, 1546 immatr. in [[Studium::Basel; 1546; 1548]], dann Studium in [[Studium::Paris; 1548; 1552]], dann Medizinstudium in  [[Studium::Montpellier; 1552; 1553]] als Basler Stipendiat für Medizin, dann [[Studium::Toulouse; ; ]] und [[Studium::Valence; ; ]], dort Dr. med. [[Doktor::Valence; 1553]], noch im selben Jahr Professor [[Professor::Basel; 1552; 1579]] für theoretische Medizin (er war es offensichtlich schon 1552, da [[Georg Keller]] seine Vorlesungen bereits im Januar 1553 als schlecht bezeichnet: ([[ZB Zürich]] Ms F 38: fol. 44 (Brief vom 27. Januar 1553): ''nihil memoratu dignum''), 1555 Ehe mit Anna Höcklin von Steinegg, führte aufwendigen Lebenswandel, den er durch Veruntreung von 80.000 Pfund aus dem ihm anvertrauten Petersstifts bezahlte. 1571 von den Straßburger Scholarchen als Lehrstuhlinhaber erwogen, Hauenreuter rät ab ([[AM Strasbourg]], 1AST 372, fol. VII 37b: [[Schindling 1977]], 329 Anm. 24). 1579 Flucht nach Colmar zu seine Schwester Anna, Stadtarzt [[Stadtarzt::Schlettstadt; 1589; ]]. Angaben zu Todesdatum und -ort lt. [[Amerbachkorrespondenz 7]], nicht ganz sicher.  


== Literatur ==
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== Briefe ==
== Briefe ==


* Amerbach; Ed; UB Basel; ; Amerbachkorrepsondenz
* Amerbach; Ed; UB Basel; ; Amerbachkorrespondenz
* Grynäus; Ms; UB Basel; AN II 3: 220b; Einträge in die Rektoratsmatrikel
* Grynäus; Ms; UB Basel; AN II 3: 220b; Einträge in die Rektoratsmatrikel



Version vom 31. Oktober 2014, 10:34 Uhr

Grunddaten zu Isaak Keller
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 1530
Geburtsort Basel
Sterbedatum 7.3.1596
Sterbeort Reichenweiler

Vita

Sohn des Gewandmanns Clemens Keller, 1538 Stiefsohn von Simon Grynäus d.Ä., 1541 in Bern bei Thomas Grynäus, 1543-1545 Schulbesuch in Straßburg, 1545 Stipendiat der Erasmus-Stiftung, 1546 immatr. in Basel (1546, 1548), dann Studium in Paris (1548, 1552), dann Medizinstudium in Montpellier (1552, 1553) als Basler Stipendiat für Medizin, dann Toulouse (?, ?) und Valence (?, ?), dort Dr. med. Valence (1553), noch im selben Jahr Professor Basel (1552, 1579) für theoretische Medizin (er war es offensichtlich schon 1552, da Georg Keller seine Vorlesungen bereits im Januar 1553 als schlecht bezeichnet: (ZB Zürich Ms F 38: fol. 44 (Brief vom 27. Januar 1553): nihil memoratu dignum), 1555 Ehe mit Anna Höcklin von Steinegg, führte aufwendigen Lebenswandel, den er durch Veruntreung von 80.000 Pfund aus dem ihm anvertrauten Petersstifts bezahlte. 1571 von den Straßburger Scholarchen als Lehrstuhlinhaber erwogen, Hauenreuter rät ab (AM Strasbourg, 1AST 372, fol. VII 37b: Schindling 1977, 329 Anm. 24). 1579 Flucht nach Colmar zu seine Schwester Anna, Stadtarzt Schlettstadt (1589, ?). Angaben zu Todesdatum und -ort lt. Amerbachkorrespondenz 7, nicht ganz sicher.

Literatur


Briefe

  • Amerbach; Ed; UB Basel; ; Amerbachkorrespondenz
  • Grynäus; Ms; UB Basel; AN II 3: 220b; Einträge in die Rektoratsmatrikel