Johann Bauhin (1541-1612): Unterschied zwischen den Versionen
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Briefwechsel mit Gesner, ediert in: Bauhin, De plantis a Divis Sanctisve nomen habentibus, Basel 1591; Trew: 7 an Cam II, Caspar, Johann Caspar Bauhin (vor allem an Camerarius d.J., Ludwig Jungermann und Leonhard Dold): Schmidt-Herrling: 29f. | Briefwechsel mit Gesner, ediert in: Bauhin, De plantis a Divis Sanctisve nomen habentibus, Basel 1591; Trew: 7 an Cam II, Caspar, Johann Caspar Bauhin (vor allem an Camerarius d.J., Ludwig Jungermann und Leonhard Dold): Schmidt-Herrling: 29f. | ||
Version vom 18. Juni 2014, 11:24 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | Jean Bauhin |
| Geburtsdatum | 12.2.1541 |
| Geburtsort | Basel |
| Sterbedatum | 26.10.1612 |
| Sterbeort | Mömpelgard |
Vita
Älterer Sohn des Arztes Jean Bauhin; älterer Bruder von Caspar Bauhin; Studium der Philosophie in Basel (1554, ?); dann Studium der Medizin und Botanik in Basel (1558, ?), dann Tübingen (1560, ?), wo er u.a. Botanik bei Leonhart Fuchs studierte; seit 1560 bekannt mit Conrad Gesner, mit dem er gemeinsame Ausflüge macht; Studium der Anatomie und Botanik in Montpellier (1562, ?) bei Guillaume Rondelet, einem Studienfeund von Rauwolf (gemeinsames Botanisieren lt. Hasler 1963 in Schriften Bauhins belegt); Dr. med. Valence (1562), wobei die Ortsangabe unsicher ist; dann Basel; Studium in Padua (1562, ?) bei Ulisse Aldrovandi; 1563 Ferrara, Bologna und Parma; dann wieder Basel; Stadtarzt in Lyon (September 1563, ?) und Pestarzt in Lyon (1563, ?) (vgl. Hasler 1963, 9-12); in Lyon hatte er Kontakt zu dem Botaniker Jacques Daléchamps; 1565 Heirat mit Denyse Bornand, aus der Ehe gingen elf Kinder hervor. 1568-1570 Stadtarzt in Genf (1568, 1570), Pestarzt in Genf (?, ?) und Dozent in Genf (?, ?); wird (aus Glaubensgründen?) unehrenhaft entlassen; 1570 Rückkehr nach Basel (zwei Sektionen mit Platter); Professor für Rhetorik in Basel (?, ?) und Professor für Medizin in Basel (1571, ?); von 1571 bis zu seinem Tode lebte er in Mömpelgard; Stadtarzt in Mömpelgard (1572, ?); Leibarzt bei Herzog Friedrich I. (Württemberg) (1572, ?); Oberaufsicht des Ärztekollegiums; 1578 Gründung des botanischen Gartens, dessen Direktor er wird. 1596 zweite Ehe mit Anna-Grégoire Chambert, die kinderlos bleibt. Publikationen seit 1591, vor allem zur Botanik (Hasler 1963, 16-19); der große Pflanzenkatalog erscheint aber erst posthum.
Als Geburtsort wird auch Leiden angegeben und auch beim Sterbedatum gibt es Abweichungen. So finden sich auch folgende Daten: 10./26.8.1612/1613.
Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bekannter_Leibärzte
Werke
- Historia plantarum
Literatur
- PND
- Pfeilsticker 1957, § 327
- Hasler 1963
- Fuchs-Eckert 1977, 19-48
- http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bekannter_Leibärzte
- Felix Hasler / Marie-Louise Portmann: Johannes Bauhin d.J. (1541-1613). Seine soziale Bedeutung als behördlicher Arzt, Balneologe und Botaniker, in: Gesnerus 20 (1963), S. 1-21. (detaillierte Ansicht)
- Ernest Wickersheimer: Jean Bauhin et le contrôle des compositions médicinales à Montbéliard, in: Revue d'histoire des sciences, 5 (1952), S. 234-2xx. (detaillierte Ansicht)
Briefe
Briefwechsel mit Gesner, ediert in: Bauhin, De plantis a Divis Sanctisve nomen habentibus, Basel 1591; Trew: 7 an Cam II, Caspar, Johann Caspar Bauhin (vor allem an Camerarius d.J., Ludwig Jungermann und Leonhard Dold): Schmidt-Herrling: 29f.