Johann Coster von Rosenburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Abweichende Geburtsdaten nach [[Brennsohn 1922]]: 1613 in Lübeck geboren.
Abweichende Geburtsdaten nach [[Brennsohn 1922]]: 1613 in Lübeck geboren.


Studium der Medizin in [[Studium::Königsberg]] und [[Studium::Leiden]], dort auch Dr. med. [[Doktor::Leiden; 1645]], 1645 erhielt er einen Ruf aus [[Dorpat]]; 1646 Disputation in [[Königsberg]] (''5.7.1646 in Facultatem receptus'': [[Staatsarchiv Allenstein]], 1646/272 (album facultatis medicae), S. 225); Stadtphysikus in [[Stadtarzt::Wismar; 1649]]; Arzt in [[Praxis::Lübeck]]; ritterschaftlich ermländischer Landphysikus in [[Landphysicus::Tallinn; 1649; 1654]]; "Archiater" von König [[Leibarzt::Karl X. Gustav (Schweden); 1654]] und dessen Gemahlin [[Leibarzt::Hedwig Eleonora (Schleswig-Holstein-Gottorf)]]; Leibarzt des Herzogs [[Leibarzt::Christian Ludwig I. (Mecklenburg);20.04.1657]]; dann Leibarzt des Zaren [[Leibarzt::Alexei I. (Russland); 1667]]; 1679 Rückkehr nach [[Tallinn]], wo er auch verstarb. Er ist der Vater von [[Bernhard Coster von Rosenburg]].
Studium der Medizin in [[Studium::Königsberg; 1640; 1641]] und [[Studium::Leiden]], dort auch Dr. med. [[Doktor::Leiden; 1645]], 1645 erhielt er einen Ruf aus [[Dorpat]]; 1646 Disputation in [[Königsberg]] (''5.7.1646 in Facultatem receptus'': [[Staatsarchiv Allenstein]], 1646/272 (album facultatis medicae), S. 225); Stadtphysikus in [[Stadtarzt::Wismar; 1649]]; ging 1651 nach [[Lübeck]]; Arzt in [[Praxis::Lübeck]]; ritterschaftlich ermländischer Landphysikus in [[Landphysicus::Tallinn; 1649; 1654]]; "Archiater" von König [[Leibarzt::Karl X. Gustav (Schweden); 1654]] und dessen Gemahlin [[Leibarzt::Hedwig Eleonora (Schleswig-Holstein-Gottorf)]]; Leibarzt des Herzogs [[Leibarzt::Christian Ludwig I. (Mecklenburg);20.04.1657]]; dann Leibarzt des Zaren [[Leibarzt::Alexei I. (Russland); 1667]]; 1679 Rückkehr nach [[Tallinn]], wo er auch verstarb. Er ist der Vater von [[Bernhard Coster von Rosenburg]].


Wahrscheinlich identisch mit dem Kieler Arzt Johann ''Cöster'', der am 28.5.1647 die Kielerin Ursula Theg(in) heiratete. Hochzeitsgedicht des Dr. med. [[Heinrich Schaevius]] auf sie: [[SUB Hamburg]], Cod. hist. litt. 2° 43, Bl. 53r
Wahrscheinlich identisch mit dem Kieler Arzt Johann ''Cöster'', der am 28.5.1647 die Kielerin Ursula Theg(in) heiratete. Hochzeitsgedicht des Dr. med. [[Heinrich Schaevius]] auf sie: [[SUB Hamburg]], Cod. hist. litt. 2° 43, Bl. 53r
lt. [[Book::Willgeroth 1929]] weicht die Chronologie ab: er war Leibarzt des Herzogs [[Leibarzt::Christian Ludwig I. (Mecklenburg); 20.4.1657]] und ging dann für fünf Jahre als etsländischer Ritterschaftsarzt nach [[Landphysikus::Tallinn]] und wurde im Anschluß daran Leibarzt von König [[Leibarzt::Karl X. Gustav (Schweden)]].
== Werke ==
* Disp. de dysenteria. Regiom. 1646


== Literatur ==
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* [[Book::Wilhelmi 1901]], 24
* [[Book::Wilhelmi 1901]], 24
* [[Book::Brennsohn 1922]], 158
* [[Book::Brennsohn 1922]], 158
* [[Book::Willgeroth 1929]], 465
* [[Book Section::Tering 2001]], 397
* [[Book Section::Tering 2001]], 397



Version vom 18. November 2013, 08:14 Uhr

Grunddaten zu Johann Coster von Rosenburg
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Johann Küster von Rosenberg ; Johannes Costerus ; Johannes Küster
Geburtsdatum 1614
Geburtsort Gadebusch
Sterbedatum 22.2.1685
Sterbeort Tallinn

Vita

Abweichende Geburtsdaten nach Brennsohn 1922: 1613 in Lübeck geboren.

Studium der Medizin in Königsberg (1640, 1641) und Leiden (?, ?), dort auch Dr. med. Leiden (1645), 1645 erhielt er einen Ruf aus Dorpat; 1646 Disputation in Königsberg (5.7.1646 in Facultatem receptus: Staatsarchiv Allenstein, 1646/272 (album facultatis medicae), S. 225); Stadtphysikus in Wismar (1649, ?); ging 1651 nach Lübeck; Arzt in Lübeck (?, ?); ritterschaftlich ermländischer Landphysikus in Tallinn (1649, 1654); "Archiater" von König Karl X. Gustav (Schweden) (1654, ?) und dessen Gemahlin Hedwig Eleonora (Schleswig-Holstein-Gottorf) (?, ?); Leibarzt des Herzogs Christian Ludwig I. (Mecklenburg) (20 April 1657, ?); dann Leibarzt des Zaren Alexei I. (Russland) (1667, ?); 1679 Rückkehr nach Tallinn, wo er auch verstarb. Er ist der Vater von Bernhard Coster von Rosenburg.

Wahrscheinlich identisch mit dem Kieler Arzt Johann Cöster, der am 28.5.1647 die Kielerin Ursula Theg(in) heiratete. Hochzeitsgedicht des Dr. med. Heinrich Schaevius auf sie: SUB Hamburg, Cod. hist. litt. 2° 43, Bl. 53r

lt. Willgeroth 1929 weicht die Chronologie ab: er war Leibarzt des Herzogs Christian Ludwig I. (Mecklenburg) (20 April 1657, ?) und ging dann für fünf Jahre als etsländischer Ritterschaftsarzt nach Tallinn (?, ?) und wurde im Anschluß daran Leibarzt von König Karl X. Gustav (Schweden) (?, ?).

Werke

  • Disp. de dysenteria. Regiom. 1646

Literatur

Archivalien

Stadtarchiv Tallinn Bg I

Briefe

Briefe von Johann Coster von Rosenburg

 EmpfängerStandortSignaturEditionAnmerkungLiteraturSeitenBearbeitung
Johann Coster von Rosenburg an Unbekannt (1)UnbekanntUB UppsalaWaller Ms se-005591 Br., 1670, kein Orig.unbearbeitet