Daniel Mögling II.: Unterschied zwischen den Versionen

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1616 geht er zum Medizinstudium nach [[Studium::Altdorf; 1616; 1618]]. Hier entstehen die ersten vier Rosenkreuzertraktate (1617-1619). Ende 1618 Rückkehr nach Tübingen. Promotion zum Dr. med. in [[Doktor::Tübingen; 1621]].  
1616 geht er zum Medizinstudium nach [[Studium::Altdorf; 1616; 1618]]. Hier entstehen die ersten vier Rosenkreuzertraktate (1617-1619). Ende 1618 Rückkehr nach Tübingen. Promotion zum Dr. med. in [[Doktor::Tübingen; 1621]].  


M. korrespondierte mit Landgraf [[Philipp II. (Hessen-Butzbach)|Philipp II. von Hessen-Butzbach]] und dem Mathematiker und Astronomen [[Johann Faulhaber]]. Als Astronom, Mathematicus und Hofarzt ([[Hofarzt::Philipp II. (Hessen-Butzbach); 1621]]) trat er 1621 in die Dienste Philipps.
M. korrespondierte mit Landgraf [[Philipp II. (Hessen-Butzbach)|Philipp II. von Hessen-Butzbach]] und dem Mathematiker und Astronomen [[Johann Faulhaber]]. Als Astronom, Mathematicus und[[Hofarzt::Philipp II. (Hessen-Butzbach); 1621|Hofarzt]] trat er 1621 in die Dienste Philipps.


Die Namensvarianten sind sämtlich Pseudonyme, die er wahrscheinlich aufgrund seiner Tätigkeit als Rosenkreuzerischer Publizist benutzte.  
Die Namensvarianten sind sämtlich Pseudonyme, die er wahrscheinlich aufgrund seiner Tätigkeit als Rosenkreuzerischer Publizist benutzte.  

Version vom 14. April 2013, 16:17 Uhr

Grunddaten zu Daniel Mögling II.
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Valentinus Theocritus von Hirschberg ; Valerius Saledini ; Theophilus Schweighard ; Theophilus Schweighardt ; Florentinus de Valentia
Geburtsdatum 4.4.1596
Geburtsort Böblingen
Sterbedatum 19.8.1635
Sterbeort Butzbach (Wetterau)

Vita

M. war Mediziner, Mathematiker, Astronom und Übersetzer des Renaissanceromans Arcadia Der Gräffin von Pembrock von Sir Philip von Sidney.

1616 geht er zum Medizinstudium nach Altdorf (1616, 1618). Hier entstehen die ersten vier Rosenkreuzertraktate (1617-1619). Ende 1618 Rückkehr nach Tübingen. Promotion zum Dr. med. in Tübingen (1621).

M. korrespondierte mit Landgraf Philipp II. von Hessen-Butzbach und dem Mathematiker und Astronomen Johann Faulhaber. Als Astronom, Mathematicus undHofarzt trat er 1621 in die Dienste Philipps.

Die Namensvarianten sind sämtlich Pseudonyme, die er wahrscheinlich aufgrund seiner Tätigkeit als Rosenkreuzerischer Publizist benutzte.

M. war ein bedeutender Spross der Tübinger Gelehrtendynastie, die sein Großvater Daniel Mögling begründete. Sein Vater war Johann Rudolph Mögling, der kurz nach der Geburt seines Sohnes verstarb.

Er war verheiratet mit Susanna Peßler aus Nürnberg.

Schriften

  • Schlumpfius, Georgius Christophorus: Epithalamium In ... Dn. Danielis Möglini ... Nuptias ... - 1622
  • Rosa florescens, contra F.G. Menapii calumnias. - 1617
  • Pandora sextae aetatis, sive speculum gratiae. - [1617]
  • Speculum sophicum rhodo-stavroticum. - 1618
  • Menapius roseae crucis. - 1619
  • Plausus syncharistici... - 1621
  • Perpetuum mobile. - 1625
  • Sidney, Philip: Arcadia Der Gräfin von Pembrock. - 1629 (erste dt. Übersetzung)

Literatur


  • Ulrich Neumann"Olim, da die Rosen Creutzerey noch florirt, Theophilus Schweighart genant": Wilhelm Schickards Freund und Briefpartner Daniel Mögling (1596-1635), in: Friedrich Seck (Hg.): Zum 400. Geburtstag von Wilhelm Schickard. Zweites Tübinger Schickard-Symposion, Sigmaringen 1995, S. 93-116. (detaillierte Ansicht)