Daniel Mögling II.: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 14. April 2013, 16:17 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | Valentinus Theocritus von Hirschberg ; Valerius Saledini ; Theophilus Schweighard ; Theophilus Schweighardt ; Florentinus de Valentia |
| Geburtsdatum | 4.4.1596 |
| Geburtsort | Böblingen |
| Sterbedatum | 19.8.1635 |
| Sterbeort | Butzbach (Wetterau) |
Vita
M. war Mediziner, Mathematiker, Astronom und Übersetzer des Renaissanceromans Arcadia Der Gräffin von Pembrock von Sir Philip von Sidney.
1616 geht er zum Medizinstudium nach Altdorf (1616, 1618). Hier entstehen die ersten vier Rosenkreuzertraktate (1617-1619). Ende 1618 Rückkehr nach Tübingen. Promotion zum Dr. med. in Tübingen (1621).
M. korrespondierte mit Landgraf Philipp II. von Hessen-Butzbach und dem Mathematiker und Astronomen Johann Faulhaber. Als Astronom, Mathematicus undHofarzt trat er 1621 in die Dienste Philipps.
Die Namensvarianten sind sämtlich Pseudonyme, die er wahrscheinlich aufgrund seiner Tätigkeit als Rosenkreuzerischer Publizist benutzte.
M. war ein bedeutender Spross der Tübinger Gelehrtendynastie, die sein Großvater Daniel Mögling begründete. Sein Vater war Johann Rudolph Mögling, der kurz nach der Geburt seines Sohnes verstarb.
Er war verheiratet mit Susanna Peßler aus Nürnberg.
Schriften
- Schlumpfius, Georgius Christophorus: Epithalamium In ... Dn. Danielis Möglini ... Nuptias ... - 1622
- Rosa florescens, contra F.G. Menapii calumnias. - 1617
- Pandora sextae aetatis, sive speculum gratiae. - [1617]
- Speculum sophicum rhodo-stavroticum. - 1618
- Menapius roseae crucis. - 1619
- Plausus syncharistici... - 1621
- Perpetuum mobile. - 1625
- Sidney, Philip: Arcadia Der Gräfin von Pembrock. - 1629 (erste dt. Übersetzung)
Literatur
- Neumann 1995, hier: S. 95 ff.
- Neumann, Ulrich, „Mögling, Daniel“, in: Neue Deutsche Biographie 17 (1994), S. 613 f. [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd117080632.html
- Ulrich Neumann: "Olim, da die Rosen Creutzerey noch florirt, Theophilus Schweighart genant": Wilhelm Schickards Freund und Briefpartner Daniel Mögling (1596-1635), in: Friedrich Seck (Hg.): Zum 400. Geburtstag von Wilhelm Schickard. Zweites Tübinger Schickard-Symposion, Sigmaringen 1995, S. 93-116. (detaillierte Ansicht)