Samuel Hafenreffer: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 1. Juni 2011, 07:31 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | 26.4.1587 |
| Geburtsort | Herrenberg |
| Sterbedatum | 26.9.1660 |
| Sterbeort | Tübingen |
Vita
Sohn des Theologen Matthias Hafenreffer (1561-1619) und seiner Frau Agathe Spindler, geb. Brenz; Studium der Medizin in Tübingen (?, ?); M.A. 15.2.1604; er geht dann nach Österreich; unklar ist, ob er hier studiert hat, er war für drei Jahre als Hauslehrer in Wien bei den Söhnen des Johann Ulrich Freiherr von Starkenberg tätig; in den Jahren 1612-1614 studierte er in Wittenberg (?, ?) bei Daniel Sennert, Basel (?, ?) und Straßburg (?, ?) bei Melchior Sebiz; sein Studium beendete er in Tübingen (?, ?); Dr.med. Tübingen (16 Februar 1614); Stadtphysikus in Kirchheim (Teck) (?, ?); er heiratete Anna Renz (gestorben 1632), die Witwe seines Vorgängers Georg Renz; ca. 1616 übernahm er die Inspecktion des herzoglichen Heilbads in Boll; genoß einen guten Ruf bei der Herzoginwitwe Ursula in Nürtingen, da er sich wohl mehrfach erfolgreich um sie und ihren Bruder Pfalzgraf Georg Hans gekümmert hat; Arzt in Tübingen (1620, ?); Heirat mit der Witwe Esther, geb. Haid; Stadtarzt in Biberach (1642, 1647); er wollte ordentlicher Professor in Tübingen werden, aber erst seine siebte Bewerbung hatte Erfolg; Professor der Medizin in Tübingen (1647, 1660) (lt. Zitter 1999 erst im Jahr 1648), 1653, 1656, 1659 Rektor.
Literatur
- PND
- Conrad 1960, 28, 103
- Zitter 1999, 225-230