Caspar Dornau: Unterschied zwischen den Versionen

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== Vita ==
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Studium in Jena und Basel; Philologe; Mediziner; Rektor in Görlitz, später in Beuthen; Gesandter für die schles. Stände; Rat und Leibarzt des Herzog Johann Christian von Brieg  
Philologe; Mediziner; Studium in [[Studium::Jena]] und [[Studium::Basel]]; Dr. med. [[Doktor::Basel; 1604]]; nach einer Gelehrten- und Kavaliersreise übernahm er 1608 das Rektorat des Görlitzer Gymnasiums. Hier setzte er sich für die Verknüpfung von fremd- und muttersprachigem Unterricht ein. Als solcher war er Lehrer von [[Martin Opitz]]. Später war er in [[Beuthen]]; Gesandter für die schles. Stände; Rat und Leibarzt bei Herzog [[Leibarzt::Johann Christian (Brieg)]].
== Literatur ==
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* PND
* ADB V, 451f.
* Hirsch II, 297f.
* Jessen I, 107
* Jöcher II, 194f.
* Killy, Literaturlexikon, Bd. 3: 103
* [[Book::Seidel 1994]], bes. 87-105
* [[Book::Jessen/Voigt 1996]]


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== Briefe ==
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Briefwechsel zeigt medizinisches Interesse (als Buchgelehrter) und ärztliche Praxis; Brief aus Görlitz 11.12.1614 an Michael Piccartus in: Schelhorn, Amoenitates Literariae, Ffm/Lpz 1725, 1730, S. 524-528; Briefe an Fabri von Hilden in: Schneider-Hiltbrunner 97f.; Briefe und Disp. in: Bibl. der Ritter-Akademie zu Liegnitz und im. fstl. Archiv zu Carolath (Ndschles.); UB Basel: an Grynäus, an Bauhin: G II 41 (fol. 34) † G 2 I 3 (83ff.), an Jakob Zwinger: Fr. Gr. Ms II, 8; Fr. Gr. Ms. II 28, Nr. 74. ZB Zürich, an Kaspar Waser und Rudolf Simler. Briefe an Kepler nach 1607, in diesem Jahr wurde er dessen Kollege am Kaiserhof in Prag. Trew: 1 an G. Remus.


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Version vom 7. April 2011, 07:21 Uhr

Grunddaten zu Caspar Dornau
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Caspar Dornau ; Casparus Dornavius
Geburtsdatum 11.10.1577
Geburtsort Ziegenrück
Sterbedatum 28.9.1632
Sterbeort Brieg

Vita

Philologe; Mediziner; Studium in Jena (?, ?) und Basel (?, ?); Dr. med. Basel (1604); nach einer Gelehrten- und Kavaliersreise übernahm er 1608 das Rektorat des Görlitzer Gymnasiums. Hier setzte er sich für die Verknüpfung von fremd- und muttersprachigem Unterricht ein. Als solcher war er Lehrer von Martin Opitz. Später war er in Beuthen; Gesandter für die schles. Stände; Rat und Leibarzt bei Herzog Johann Christian (Brieg) (?, ?).

Literatur

  • PND
  • ADB V, 451f.
  • Hirsch II, 297f.
  • Jessen I, 107
  • Jöcher II, 194f.
  • Killy, Literaturlexikon, Bd. 3: 103
  • Seidel 1994, bes. 87-105
  • Jessen/Voigt 1996
    • Christian Fürchtegott BecherMittheilungen aus der neuesten Geschichte der Königlichen Ritter-Akademie zu Liegnitz, Progr. Liegnitz 1824. (detaillierte Ansicht)
    • Wojciech Mrozowicz / Edward BiałekAbraham Bibran i jego zbiór autografów w tzw. Kodeksie z Modły, in: Orbis linguarum 35 (2009), S. 213-220. (detaillierte Ansicht)
    • Hans-Jürgen BömelburgDie Kontakte der schlesischen Reformierten zum polnischen und litauischen Adel in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in: Joachim Bahlcke / Irene Dingel (Hg.): Die Reformierten in Schlesien. Vom 16. Jahrhundert bis zur Altpreußischen Union von 1817, Göttingen 2016, S. 65-81. (detaillierte Ansicht)
    • HircheNeun Briefe des Caspar Dornavius, ehemaligen Rektors des Gymnasiums zu Görlitz, in: Neues Lausitzisches Magazin 39 (1862), S. 381-390. (detaillierte Ansicht)
    • Robert SeidelSpäthumanismus in Schlesien: Caspar Dornau (1577-1631) Leben und Werk (Frühe Neuzeit Bd. 20), Tübingen 1994. (detaillierte Ansicht)
    • Robert SeidelCaspar Dornau und der Paracelsismus in Basel. Schulhumanismus und Medizin im frühen 17. Jahrhundert, in: Joachim Telle (Hg.): Parerga Paracelsica. Paracelsus in Vergangenheit und Gegenwart (Heidelberger Studien zur Naturkunde der frühen Neuzeit Bd. 3, Stuttgart 1991, S. 249-276. (detaillierte Ansicht)
    • Wolfram KaiserMedizinhistorische Reminiszenzen zum Freundschaftsvertrag der Universitäten Halle-Wittenberg und Poznań, Halle 1977. (detaillierte Ansicht)

Archivalien

Briefe

Briefwechsel zeigt medizinisches Interesse (als Buchgelehrter) und ärztliche Praxis; Brief aus Görlitz 11.12.1614 an Michael Piccartus in: Schelhorn, Amoenitates Literariae, Ffm/Lpz 1725, 1730, S. 524-528; Briefe an Fabri von Hilden in: Schneider-Hiltbrunner 97f.; Briefe und Disp. in: Bibl. der Ritter-Akademie zu Liegnitz und im. fstl. Archiv zu Carolath (Ndschles.); UB Basel: an Grynäus, an Bauhin: G II 41 (fol. 34) † G 2 I 3 (83ff.), an Jakob Zwinger: Fr. Gr. Ms II, 8; Fr. Gr. Ms. II 28, Nr. 74. ZB Zürich, an Kaspar Waser und Rudolf Simler. Briefe an Kepler nach 1607, in diesem Jahr wurde er dessen Kollege am Kaiserhof in Prag. Trew: 1 an G. Remus.