Stadtarchiv Deggendorf: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Ärztebriefe
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 36: Zeile 36:
== Sichtungen / Bestände ==
== Sichtungen / Bestände ==
Archivalische Auskunft: nur wenige Materialien zum Gesundheitswesen vor 1800. Ein Stadtphysikus ist in Deggendorf seit der Mitte des 17. Jahrhunderts nachweisbar. Die Namen tauchen in Ratsprotokollen, Briefprotokollen, Verhörsprotokollen, Vertragsbüchern und Stadtkammerrechnungen auf: [[Johann Daniel Millius]], [[Johann Franciscus Schönlein]], [[Franz Stockher]], [[Tobias Wischlburger]], [[Johann Georg Freihammer]], beispielsweise:  
Archivalische Auskunft: nur wenige Materialien zum Gesundheitswesen vor 1800. Ein Stadtphysikus ist in Deggendorf seit der Mitte des 17. Jahrhunderts nachweisbar. Die Namen tauchen in Ratsprotokollen, Briefprotokollen, Verhörsprotokollen, Vertragsbüchern und Stadtkammerrechnungen auf: [[Johann Daniel Millius]], [[Johann Franciscus Schönlein]], [[Franz Stockher]], [[Tobias Wischlburger]], [[Johann Georg Freihammer]], beispielsweise:  
22.1.1646: Verhörsprotokolle:  Klage des Stadtphysikus [[Andreas Hueber]] und des Apothekers gegen einen Bader und mehrere Krämer wegen Arzneimitteln: Kopie vorh. = '''keine Ärztebrief!'''
22.1.1646: Verhörsprotokolle:  Klage des Stadtphysikus [[Andreas Hueber]] und des Apothekers gegen einen Bader und mehrere Krämer wegen Arzneimitteln: Kopie vorh. = '''kein Ärztebrief!'''


1697 Stadtphysikus [[Tobias Wischlburger]] in Vertragsbüchern: Kopie vorh. = '''keine Ärztebrief!'''
1697 Stadtphysikus [[Tobias Wischlburger]] in Vertragsbüchern: Kopie vorh. = '''kein Ärztebrief!'''


20.12.1713: Ratsprotokoll: Stadtphysikus auf Pflicht verwiesen, arme Personen zu behandeln
20.12.1713: Ratsprotokoll: Stadtphysikus auf Pflicht verwiesen, arme Personen zu behandeln
Zeile 53: Zeile 53:


{{Vorlage:Briefe_Archiv}}
{{Vorlage:Briefe_Archiv}}
== Sonstige Hinweise, Notizen ==
== Sonstige Hinweise, Notizen ==
{{DEFAULTSORT:Deggendorf, Stadtarchiv}}
{{DEFAULTSORT:Deggendorf, Stadtarchiv}}
[[Archiv::{{SUBPAGENAME}}| ]]
[[Archiv::{{SUBPAGENAME}}| ]]
[[Kategorie:Archiv]]
[[Kategorie:Archiv]]

Version vom 7. Februar 2025, 08:57 Uhr

Allgemeine Informationen

Stadtarchiv Deggendorf

Franz-Josef-Strauß-Str. 5

94669 Deggendorf

Tel: (0991) 2960580

Ansprechpartner

2014: Prof. Dr. Lutz-Dieter Behrendt

Lutz-Dieter.Behrendt@deggendorf.de



Literatur zum Archiv

Sichtungen / Bestände

Bestandübersicht

Eberhard Weis (Bearb.), Stadtarchiv Deggendorf (Bayerische Archivinventare 10), München 1958; 480/J 41-10: 2 Urk. aus dem 18. Jh. und 1 Erwähnung in den Kammergefällsrechnungen.

  • 98 Urkunden (1300-1834).
  • Amtsbücher (1300-1966): u.a. Eid-, Tax- und Gerichtsbuch, Protokolle (Rats-, Brief- und Verhörsprotokolle, Inventurbücher, Vertragsbücher, 1555-1990), Privilegienbücher und Urkundenregestenbände (1535), Stadtsteuerbücher, Salbücher des Katharinenspitals, Stadtchroniken.
  • Rechnungen (1559-1990): u.a. Stadtkammer, Stadtbauamt, Brückenamt, Salzamt, Kirchen und Bruderschaften der Stadt und der Landgerichte Deggendorf, Natternberg und Hengersberg, Spital und Stiftungen.
  • Akten der kommunalen Verwaltung (18.-20. Jh., vereinzelt zurückreichend bis 1470).


Sichtungen / Bestände

Archivalische Auskunft: nur wenige Materialien zum Gesundheitswesen vor 1800. Ein Stadtphysikus ist in Deggendorf seit der Mitte des 17. Jahrhunderts nachweisbar. Die Namen tauchen in Ratsprotokollen, Briefprotokollen, Verhörsprotokollen, Vertragsbüchern und Stadtkammerrechnungen auf: Johann Daniel Millius, Johann Franciscus Schönlein, Franz Stockher, Tobias Wischlburger, Johann Georg Freihammer, beispielsweise: 22.1.1646: Verhörsprotokolle: Klage des Stadtphysikus Andreas Hueber und des Apothekers gegen einen Bader und mehrere Krämer wegen Arzneimitteln: Kopie vorh. = kein Ärztebrief!

1697 Stadtphysikus Tobias Wischlburger in Vertragsbüchern: Kopie vorh. = kein Ärztebrief!

20.12.1713: Ratsprotokoll: Stadtphysikus auf Pflicht verwiesen, arme Personen zu behandeln

9.8.1714: Ratsprotokoll: an Dominicus Fasching Stadtphysikat verliehen, muss wie sein Vorgänger Thavon ein Jahr auf Vergütung warten

1715 wird dem Dr. Fasching das Physikat entzogen wegen tödlicher Verwundung des ältesten Sohnes des Stadtkammerers Rohrbeck

7.5.1732: Ratsprotokoll: Hebamme vom Stadtphysikus Dr. Freyhammer examiniert und als tauglich befunden

In Briefprotokollen sind die Hauskäufe von Stadtphysici




Sonstige Hinweise, Notizen