Johann Ludwig von Frundeck: Unterschied zwischen den Versionen
MH (Diskussion | Beiträge) K Textersetzung - „{{Vorlage:Briefe}}“ durch „{{Briefe}}“ |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Grunddaten | {{Grunddaten | ||
|GND= | |GND=105555517X | ||
|geburtsort=Ostfriesland | |geburtsort=Ostfriesland | ||
}} | }} | ||
== Vita == | == Vita == | ||
Mitte 17. Jh.; Dr. med.; Physikus in [[Praxis::Nienburg (Weser)]] und in [[Praxis::Norden]]; durch Empfehlung der Herzogin von Zweibrücken wurde er Leibarzt in [[Mitau]] bei Herzog [[Leibarzt::Jakob Kettler (Kurland)]]; im Februar 1657 sollte er dessen schwangere Frau [[Luise Charlotte von Brandenburg]] von einem Husten kurieren; als sie daraufhin ihr Kind verlor, machte der Herzog Frundeck dafür verantwortlich und ließ ihn verhaften. Ein Gutachten der Universität in [[Rostock]] sprach ihn aber am 7. März 1657 von jeglicher Schuld frei. Frundeck ging nach [[Holland]] und praktizierte als Arzt in [[Praxis::Amsterdam]] und [[Praxis::Den Haag]]. Von dort aus begab er sich über [[Riga]] nach [[Moskau]] und trat in die Dienste des Zaren [[Alexei I. (Russland)]]. | Mitte 17. Jh.; Dr. med.; Physikus in [[Praxis::Nienburg (Weser)]] und in [[Praxis::Norden]]; durch Empfehlung der Herzogin von Zweibrücken wurde er Leibarzt in [[Mitau]] bei Herzog [[Leibarzt::Jakob Kettler (Kurland)]]; im Februar 1657 sollte er dessen schwangere Frau [[Luise Charlotte von Brandenburg]] von einem Husten kurieren; als sie daraufhin ihr Kind verlor, machte der Herzog Frundeck dafür verantwortlich und ließ ihn verhaften. Ein Gutachten der Universität in [[Rostock]] sprach ihn aber am 7. März 1657 von jeglicher Schuld frei. Frundeck ging nach [[Holland]] und praktizierte als Arzt in [[Praxis::Amsterdam]] und [[Praxis::Den Haag]]. Von dort aus begab er sich über [[Riga]] nach [[Moskau]] und trat in die Dienste des Zaren [[Alexei I. (Russland)]]. | ||
'''GND-Katalogisat ohne biographische Daten!''' | |||
== Literatur == | == Literatur == | ||
* [[Book::Brennsohn 1929]], 163 | * [[Book::Brennsohn 1929]], 163 | ||
Version vom 2. April 2024, 14:59 Uhr
| GND-Nummer(n) | 105555517X |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | Geburtsdatum nicht bekannt |
| Geburtsort | Ostfriesland |
| Sterbedatum | Sterbedatum nicht bekannt |
| Sterbeort | Sterbeort nicht bekannt |
Vita
Mitte 17. Jh.; Dr. med.; Physikus in Nienburg (Weser) (?, ?) und in Norden (?, ?); durch Empfehlung der Herzogin von Zweibrücken wurde er Leibarzt in Mitau bei Herzog Jakob Kettler (Kurland) (?, ?); im Februar 1657 sollte er dessen schwangere Frau Luise Charlotte von Brandenburg von einem Husten kurieren; als sie daraufhin ihr Kind verlor, machte der Herzog Frundeck dafür verantwortlich und ließ ihn verhaften. Ein Gutachten der Universität in Rostock sprach ihn aber am 7. März 1657 von jeglicher Schuld frei. Frundeck ging nach Holland und praktizierte als Arzt in Amsterdam (?, ?) und Den Haag (?, ?). Von dort aus begab er sich über Riga nach Moskau und trat in die Dienste des Zaren Alexei I. (Russland).
GND-Katalogisat ohne biographische Daten!
Literatur
- Brennsohn 1929, 163