Johann Zeidler: Unterschied zwischen den Versionen
MH (Diskussion | Beiträge) K Textersetzung - „pnd-nummer“ durch „GND“ |
MH (Diskussion | Beiträge) K Textersetzung - „{{Vorlage:Literatur zu Arzt}}“ durch „{{Literatur zu Seite}}“ |
||
| Zeile 29: | Zeile 29: | ||
* [[Book::Ebert 1714]], 70 f. | * [[Book::Ebert 1714]], 70 f. | ||
* https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Zeidler_(Mediziner) | * https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Zeidler_(Mediziner) | ||
{{ | {{Literatur zu Seite}} | ||
{{Vorlage:Briefe}} | {{Vorlage:Briefe}} | ||
Version vom 18. Mai 2022, 10:37 Uhr
| GND-Nummer(n) | 122750292 |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | 16.8.1596 |
| Geburtsort | Löwenberg (Schlesien) |
| Sterbedatum | 13.11.1645 |
| Sterbeort | Leipzig |
Vita
Abweichendes Sterbedatum bei Henel 1704, I, VII, 162: 13.11.1643 (falsch)
Sohn des Löwenberger Stadtrichters und Anwalts im Fürstentum Jauer Martin Zeidler und dessen Frau Anna Wirth hatte nach dem Schulbesuch in seiner Heimatstadt anfänglich ein philosophisches Studium an der Universität Leipzig (?, ?) aufgenommen. Dort erwarb er sich am 28. Januar 1619 den akademischen Grad eines Magisters, nahm im Anschluss ein medizinisches Studium in Angriff und schloss dieses am 1. Mai Leipzig (1623) mit der Promotion zum Doktor der Medizin ab.
Er verfolgte danach einen akademischen Werdegang, wurde am 5. Mai 1624 Assessor der medizinischen Fakultät in Leipzig (?, ?), am 21. April 1625 Kollegiat am kleinen Fürstenkollegium und wurde am 1. Februar 1626 Professor der Physiologie in Leipzig (1626, ?). Am 3. Oktober 1631 stieg er in die Professur der Anatomie und Chirurgie auf, war am 8. Juni 1643 Dekan der medizinischen Fakultät, fand am 25. Juni 1643 als Kollegiat Zugang zum großen Fürstenkollegium und übernahm am 28. Juni desselben Jahres die Professur der Therapie.
Zeidler hatte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Leipziger Akademie beteiligt. So war er am 16. Oktober 1643 Decemvir der Hochschule geworden und in den Wintersemestern 1628, 1636, 1640 Rektor der Alma Mater. Er beschäftigte sich auch mit mathematischen, philosophischen und astronomischen Themen.
Er war am 26. Mai 1628 mit Maria (* 6. Juli 1612 in Leipzig; † 29. Januar 1644 ebenda, begraben am 31. Januar), der Tochter des Leipziger Handelsmannes Christoph Krumbholtz (* 9. Januar 1564 in Joachimsthal; † 1. Januar 1633 in Leipzig) und der Elisabeth, die Tochter des Leipziger Handelsmannes Wolff Clauß (Classen), verheiratet. Aus dieser Ehe sind drei Söhne und vier Töchter hervorgegangen, wovon nur ein Sohn die Mutter überlebte. Von den Kindern ist bekannt:
Elisabeth Zeidler (* 3. August 1629 in Leipzig; † 11. September 1643 ebenda) Maria Zeidler († 1643) Anna Magdalena Zeidler († jung) Anna Zeidler († 1643) Johann Christoph Zeidler († jung) Michael Zeidler († jung) Johannes Zeidler (* 1. Januar 1644 in Leipzig)