Johannes Spenlin: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 17. Mai 2022, 21:05 Uhr

Grunddaten zu Johannes Spenlin
GND-Nummer(n) 1012364259
Namensvariante(n) Johannes Spönlin
Geburtsdatum Geburtsdatum nicht bekannt
Geburtsort Rottenburg
Sterbedatum 1.1459
Sterbeort Reichenau

Vita

Propst, Stiftspropst, Arzt, Theologe; geboren um 1380; Studium an der Artistenfakultät in Paris (?, ?); Bakkalaureat 1401; M.A. 1402; dann Studium der Theologie und der Medizin; Bakkalaureat in Medizin 1408; Bakkalaureat in Theologie vor 1410; Dr. med. vor 1415; spätestens 1410 wurde er Leibarzt bei Ludwig VII. (Bayern) (?, 1424), der sich in Paris aufhielt; 1415 kehrte er im Gefolge des Herzogs nach Ingolstadt zurück. Bereits 1422 ist er als Chorherr am Stuttgarter Heiligkreuzstift nachweisbar; 1429 erhielt er die Stuttgarter Propstwürde, wahrscheinlich wurde er dabei von seinem Pariser Studienkollegen Hans von Bottwar unterstützt; vor 1435 mußte er die Propstwürde abgeben und erhält das weniger bedeutende Kanonikat am Sindelfinger Stift; seit 1439 ist er verstärkt als Theologe tätig; Studium der Theologie in Heidelberg (1440, ?); Dr. theol. Heidelberg (1441); wurde 1444/45 Probst des Stiftes Herrenberg und gewann zusehens an Einfluß, verlor ihn aber aufgrund einer Protestschrift. Insgesamt ist über seine theologische Tätigkeit mehr bekannt als über seine medizinische.

Literatur

  • Theodor StraubJohann Spenlin. Ein Leben im Vorfeld der Reformation (zum 600. Geburtstag des ersten deutschen Ingolstädter Liebfrauenpfarrers), in: Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt 90 (1981), S. 71-92. (detaillierte Ansicht)

Archivalien