Otto Brunfels: Unterschied zwischen den Versionen

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(1488/90-1534) Zu ihm Killy Bd. 2, S. 260-261: * 1489 oder 1490 Mainz, † 23.11.1534 Bern. Nach M.A. in Mainz im Straßburger Kartäuserkloster, bis er unter Einfluß des oberrheinischen Reformhumanismus mit seinem Orden brach u. mit Hilfe Ulrich von Huttens aus der Kartause floh (1521). Hutten verschaffte ihm eine Pfarrei in Steinau bei Schlüchtern, doch mußte B. 1522 vor altgläubigen Gegnern nach Frankfurt fliehen. Dann wirkte B. als luth. Prediger in Neuenburg im Breisgau. Hier erneut in konfessionelle Kontroversen verwickelt, begab sich B. ins reformierte Straßburg, wo er 1524 das Bürgerrecht erwarb u. eine Lateinschule einrichtete. Nach seiner Promotion zum Dr. med. in Basel (1532/33) lebte B. bis zu seinem Tod als Stadtarzt in Bern. Während seines Aufenthalts in Hornbach (1533) veranlaßte er Hieronymus Bock zur Veröffentlichung seines Kreutter Buchs. ]Platter, Tagebuch: 337 (Anm. 53): Seine Frau Dorothea Helg († nach 1572) war nach dem Tod des Mannes in Basel ärztlich tätig, wie Platter (Tagebuch: 337) erwähnt.
Nach M.A. in Mainz im Straßburger Kartäuserkloster, bis er unter Einfluß des oberrheinischen Reformhumanismus mit seinem Orden brach u. mit Hilfe Ulrich von Huttens aus der Kartause floh (1521). Hutten verschaffte ihm eine Pfarrei in Steinau bei Schlüchtern, doch mußte B. 1522 vor altgläubigen Gegnern nach Frankfurt fliehen. Dann wirkte B. als luth. Prediger in Neuenburg im Breisgau. Hier erneut in konfessionelle Kontroversen verwickelt, begab sich B. ins reformierte Straßburg, wo er 1524 das Bürgerrecht erwarb u. eine Lateinschule einrichtete. Nach seiner Promotion zum Dr. med. in [[Doktor::Basel; 1532]] (oder 1533) lebte B. bis zu seinem Tod als Stadtarzt in [[Stadtarzt::Bern; 1533]]. Während seines Aufenthalts in Hornbach (1533) veranlaßte er Hieronymus Bock zur Veröffentlichung seines Kreutter Buchs. Platter, Tagebuch: 337 (Anm. 53): Seine Frau Dorothea Helg († nach 1572) war nach dem Tod des Mannes in Basel ärztlich tätig, wie Platter (Tagebuch: 337) erwähnt.


== Literatur ==
== Literatur ==
* Killy Bd. 2, S. 260-261


== Archivalien ==  
== Archivalien ==  

Version vom 18. April 2010, 06:54 Uhr

Grunddaten zu Otto Brunfels
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 1488
Geburtsort Mainz
Sterbedatum 23.11.1534
Sterbeort Bern

Vita

Nach M.A. in Mainz im Straßburger Kartäuserkloster, bis er unter Einfluß des oberrheinischen Reformhumanismus mit seinem Orden brach u. mit Hilfe Ulrich von Huttens aus der Kartause floh (1521). Hutten verschaffte ihm eine Pfarrei in Steinau bei Schlüchtern, doch mußte B. 1522 vor altgläubigen Gegnern nach Frankfurt fliehen. Dann wirkte B. als luth. Prediger in Neuenburg im Breisgau. Hier erneut in konfessionelle Kontroversen verwickelt, begab sich B. ins reformierte Straßburg, wo er 1524 das Bürgerrecht erwarb u. eine Lateinschule einrichtete. Nach seiner Promotion zum Dr. med. in Basel (1532) (oder 1533) lebte B. bis zu seinem Tod als Stadtarzt in Bern (1533, ?). Während seines Aufenthalts in Hornbach (1533) veranlaßte er Hieronymus Bock zur Veröffentlichung seines Kreutter Buchs. Platter, Tagebuch: 337 (Anm. 53): Seine Frau Dorothea Helg († nach 1572) war nach dem Tod des Mannes in Basel ärztlich tätig, wie Platter (Tagebuch: 337) erwähnt.

Literatur

  • Killy Bd. 2, S. 260-261

Archivalien

Briefe

Briefe von Otto Brunfels

 EmpfängerStandortSignaturEditionAnmerkungLiteraturSeitenBearbeitung
Otto Brunfels an Christoph von Uttenheim (1)Christoph von UttenheimBrunfels 1524(theol.)Sanwald 193214 f.Kein Ärztebrief!
Otto Brunfels an Hieronymus Aleander (1)Hieronymus AleanderBiblioteca Apostolica VaticanaCod. Vat. lat. 6199Dig. vh.; Empf.-Problem: die ersten Zeilen sehen aus, al sei der Brief nicht an Aleander. Vielleicht auch an Jakob Spiegel wie das folgende (unvollst. und nicht dat.) Blatt 51??Kristeller 1967379bals Bild vorhanden
Otto Brunfels an Lukas Rembold (1)Lukas RemboldBrunfels 1523Sanwald 193217 f.Kein Ärztebrief!
Otto Brunfels an Unbekannt (1)UnbekanntUB UppsalaWaller Ms de-00562Fotokopie ((welches Briefes?) -> Mail Östlundunbearbeitet