Johann Mürgel: Unterschied zwischen den Versionen

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== Archivalien ==  
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* [[Stadtarchiv Bregenz]], Gesundheitszeugnis von 1549
* [[Stadtarchiv Bregenz]], 703: Das Leprosenhaus der Herrschaft Bregenz (1583-1724): Gesundheitszeugnis von Dr. med. Johann Mürgel aus Lindau vom 22.6.1549


== Briefe ==
== Briefe ==

Version vom 23. September 2014, 09:55 Uhr

Grunddaten zu Johann Mürgel
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Johann Mürgell
Geburtsdatum Geburtsdatum nicht bekannt
Geburtsort Lindau
Sterbedatum 12.7.1561
Sterbeort Lindau

Vita

Geburtsdatum ca. 1495.

Studium in Freiburg (1509, 1518); Dr. med. Freiburg (1518). Arzt in Lindau (?, ?). 1535 wurde er Klosterarzt im Stift St. Gallen. Zusammen mit seinem Sohn Abraham Mürgel wurde er 1549 Klosterarzt für das Kloster Mehrerau bei Bregenz. Bedingt u.a. durch seine enge Freundschaft mit seinem Studienkollegen, späteren Schwager und späteren Bischof von Wien, Johann Fabri, war er ein ausdrücklicher Gegener der Reformation. Ziel von Kaiser Karl V. (HRR) war es, die katholische Seite zu stärken und so machte er Mürgel 1551 zum Bürgermeister von Lindau. Angesichts des Widerstands seitens der Reformierten verzichtete er auf eine Wiederwahl. Gemeinsam mit seinem Sohn bewohnte er ein Haus, das zum Eigentum des Klosters Mehrerau gehörte und wandelte es in eine Privatklinik um. Des weiteren war Mürgel Beisitzer des Ehegerichts und "Notar".


Literatur

    • Karin SchneiderDas Mehrerauer Haus „Zum goldenen Hirschen“ in Lindau zwischen 1549-1563, in: Montfort 51 (1999), S. 330-336. (detaillierte Ansicht)
    • Karl-Heinz BurmeisterDie Lindauer Stadtärzte Dr. med. Johann Mürgel (1494-1561) und Dr. med. Abraham Mürgel (1524-1594), in: Jahrbuch des Landkreises Lindau 15 (2000), S. 36-42. (detaillierte Ansicht)

Archivalien

  • Stadtarchiv Bregenz, 703: Das Leprosenhaus der Herrschaft Bregenz (1583-1724): Gesundheitszeugnis von Dr. med. Johann Mürgel aus Lindau vom 22.6.1549

Briefe