Alban Thorer: Unterschied zwischen den Versionen

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== Vita ==
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immatrikuliert in [[Studium::Basel; 1516; 1522]], 1522 M.A.; danach Lehrer an der Schule bei St. Peter, 1524 wird er als Mitglied der phil. Fakultät genannt; 1527 Vorlesungsmitschriften von [[Paracelsus]]; 1528 Mitglied der med. Fakultät; 1529 Dr. med. in Basel Montüellier?; 1530/1 Arzt in [[Praxis::Basel]] und wohl auch Prof. med. für theoret. Medizin (als solcher explizit erwähnt 1535) in [[Professor::Basel; ; 1545]]; wurde wegen der häufigen Abwesenheiten seit 1536 von Dr. med. [[Sebastian Sinckeler]] in einer Doppelbesetzung vertreten (Platter, Tagebuch: 109, Anm. 483); als Leibarzt konsultiert von Herzog [[Leibarzt::Christoph (Württemberg)]], Markgraf [[Leibarzt::Ernst (Baden-Durlach)]], Graf [[Leibarzt::Georg I. (Württemberg-Mömpelgard)]] und dem Basler Bischof, hier wahrscheinlich [[Leibarzt::Philipp von Gundelsheim]]. Verh. mit Anna Rössler Deswegen wurde er 1545 als Prof. med. entlassen und verlor seine Chorherrenpfründe; im Bittbrief um Wiederaufnahme in das Dienstverhältnis erwähnte Thoerer, er habe seine „Gesuntheit, vnd beste Zeit, in grosser arbeit in einer statt Basel verschlissen“ und 30 Jahre an „den nideren vnd hoher schuolen, vnd anfenklich one besoldung alein auß meiner arbeit“ Latein und Griechisch gelehrt (Brief an den Bürgermeister und Rat der Stadt Basels vom 2. November 1545, Basel Staatsarchiv).
immatrikuliert in [[Studium::Basel; 1516; 1529]], 1522 M.A.; danach Lehrer an der Schule bei St. Peter, 1524 wird er als Mitglied der phil. Fakultät genannt; 1527 Vorlesungsmitschriften von [[Paracelsus]]; 1528 Mitglied der med. Fakultät; 1529 Dr. med. in Basel / Montpellier?; seit 1530/1 Arzt in [[Praxis::Basel; 1529; 1550]] und wohl auch Prof. med. für theoret. Medizin (als solcher explizit erwähnt 1535) in [[Professor::Basel; ; 1545]]; wurde wegen der häufigen Abwesenheiten seit 1536 von Dr. med. [[Sebastian Sinckeler]] in einer Doppelbesetzung vertreten (Platter, Tagebuch: 109, Anm. 483); als Leibarzt konsultiert von Herzog [[Leibarzt::Christoph (Württemberg)]], Markgraf [[Leibarzt::Ernst (Baden-Durlach)]], Graf [[Leibarzt::Georg I. (Württemberg-Mömpelgard)]] und dem Basler Bischof, hier wahrscheinlich [[Leibarzt::Philipp von Gundelsheim]]. Verh. mit Anna Rössler Deswegen wurde er 1545 als Prof. med. entlassen und verlor seine Chorherrenpfründe; im Bittbrief um Wiederaufnahme in das Dienstverhältnis erwähnte Thorer, er habe seine „Gesuntheit, vnd beste Zeit, in grosser arbeit in einer statt Basel verschlissen“ und 30 Jahre an „den nideren vnd hoher schuolen, vnd anfenklich one besoldung alein auß meiner arbeit“ Latein und Griechisch gelehrt (Brief an den Bürgermeister und Rat der Stadt Basels vom 2. November 1545, Basel Staatsarchiv). Todesjahr anderslt.: 1549.


Abweichende Daten bei [[Offner 2000]]: geboren 1483; wurde 1536 Mitglied des Professorenkollegiums der medizinischen Fakultät in [[Basel]]; 1542 Rektor der Universität [[Basel]]
Abweichende Daten bei [[Offner 2000]]: geboren 1483; wurde 1536 Mitglied des Professorenkollegiums der medizinischen Fakultät in [[Basel]]; 1542 Rektor der Universität [[Basel]]
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* [[Book::Pfeilsticker 1957]], § 330, 341
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Version vom 2. Mai 2014, 09:56 Uhr

Grunddaten zu Alban Thorer
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n) Albanus Torinus ; Alban zum Thor
Geburtsdatum 1489
Geburtsort Winterthur
Sterbedatum 23.2.1550
Sterbeort Basel

Vita

immatrikuliert in Basel (1516, 1529), 1522 M.A.; danach Lehrer an der Schule bei St. Peter, 1524 wird er als Mitglied der phil. Fakultät genannt; 1527 Vorlesungsmitschriften von Paracelsus; 1528 Mitglied der med. Fakultät; 1529 Dr. med. in Basel / Montpellier?; seit 1530/1 Arzt in Basel (1529, 1550) und wohl auch Prof. med. für theoret. Medizin (als solcher explizit erwähnt 1535) in Basel (?, 1545); wurde wegen der häufigen Abwesenheiten seit 1536 von Dr. med. Sebastian Sinckeler in einer Doppelbesetzung vertreten (Platter, Tagebuch: 109, Anm. 483); als Leibarzt konsultiert von Herzog Christoph (Württemberg) (?, ?), Markgraf Ernst (Baden-Durlach) (?, ?), Graf Georg I. (Württemberg-Mömpelgard) (?, ?) und dem Basler Bischof, hier wahrscheinlich Philipp von Gundelsheim (?, ?). Verh. mit Anna Rössler Deswegen wurde er 1545 als Prof. med. entlassen und verlor seine Chorherrenpfründe; im Bittbrief um Wiederaufnahme in das Dienstverhältnis erwähnte Thorer, er habe seine „Gesuntheit, vnd beste Zeit, in grosser arbeit in einer statt Basel verschlissen“ und 30 Jahre an „den nideren vnd hoher schuolen, vnd anfenklich one besoldung alein auß meiner arbeit“ Latein und Griechisch gelehrt (Brief an den Bürgermeister und Rat der Stadt Basels vom 2. November 1545, Basel Staatsarchiv). Todesjahr anderslt.: 1549.

Abweichende Daten bei Offner 2000: geboren 1483; wurde 1536 Mitglied des Professorenkollegiums der medizinischen Fakultät in Basel; 1542 Rektor der Universität Basel

Werke

  • übersetzte 1543 Vesals „Epitome" ins Deutsche

Weitere Literatur


Briefe

Staatsarchiv Basel

  • Archiv Erziehung, Sign.: AA 3: Professio medicinae practicae 1546-1819, hier: Brief an den Bürgermeister und Rat der Stadt Basels, 2. November 1545

HStA Stuttgart

  • Briefwechsel mit dem Herzog von Württemberg; Sign.: A 20 Hofsachen, Sign.: Bü 43, Lit B, Nr. 1-19.

Briefe von Alban Thorer

 EmpfängerStandortSignaturEditionAnmerkungLiteraturSeitenBearbeitung
Alban Thorer an Unbekannt (1)Bonifacius AmerbachUB BaselC VIa 73 (früher D IV 18)Durling 1993284unbearbeitet / UB Basel