Hippolytus Guarinonius: Unterschied zwischen den Versionen
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Medizinischer Fachschriftsteller, Hagiograph, Übersetzer. Geboren als illegitimer Sohn des adligen kaiserlichen Leibarzt Bartholomäus Guarinonius (1618 nachträglich legitimiert von Papst Paul V.), dann in Wien (1580), dann im rudolfinischen Prag (1582), wo er seit 1583 am Jesuitengymnasium erzogen wurde, was sein religiöses Denken zeitlebens bestimmte. 1593 Studium [[Studium::Padua; 1593]], 1597 dort Dr. med. [[Doktor::Padua; 1597]], 1598 Arzt am Königlichen Damenstift in [[Praxis::Hall (Tirol)]] im Anthal, 1601 dort auch Stadtphysikus | Medizinischer Fachschriftsteller, Hagiograph, Übersetzer. Geboren als illegitimer Sohn des adligen kaiserlichen Leibarzt Bartholomäus Guarinonius (1618 nachträglich legitimiert von Papst Paul V.), dann in Wien (1580), dann im rudolfinischen Prag (1582), wo er seit 1583 am Jesuitengymnasium erzogen wurde, was sein religiöses Denken zeitlebens bestimmte. 1593 Studium [[Studium::Padua; 1593]], 1597 dort Dr. med. [[Doktor::Padua; 1597]], 1598 Arzt am Königlichen Damenstift in [[Praxis::Hall (Tirol)]] im Anthal, 1601 dort auch Stadtphysikus Hall (Tirol) 1601) sowie Gewerkenarztes im benachbarten Schwazer Erzbergbau (1604), seit 1607 als Leibarzt der Erzherzoginnen Eleonore (#-#) und Maria Christierna (#-#). 1637 kaiserlicher Archiater und weitere Adelung. | ||
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Version vom 28. Februar 2014, 19:17 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | Hippolytus Guarinoni ; Hippolytus Gemert |
| Geburtsdatum | 18.11.1571 |
| Geburtsort | Trient |
| Sterbedatum | 31.5.1654 |
| Sterbeort | Hall (Tirol) |
Vita
Medizinischer Fachschriftsteller, Hagiograph, Übersetzer. Geboren als illegitimer Sohn des adligen kaiserlichen Leibarzt Bartholomäus Guarinonius (1618 nachträglich legitimiert von Papst Paul V.), dann in Wien (1580), dann im rudolfinischen Prag (1582), wo er seit 1583 am Jesuitengymnasium erzogen wurde, was sein religiöses Denken zeitlebens bestimmte. 1593 Studium Padua (1593, ?), 1597 dort Dr. med. Padua (1597), 1598 Arzt am Königlichen Damenstift in Hall (Tirol) (?, ?) im Anthal, 1601 dort auch Stadtphysikus Hall (Tirol) 1601) sowie Gewerkenarztes im benachbarten Schwazer Erzbergbau (1604), seit 1607 als Leibarzt der Erzherzoginnen Eleonore (#-#) und Maria Christierna (#-#). 1637 kaiserlicher Archiater und weitere Adelung.
Literatur
- Killy, Literaturlexikon, Bd. 4: 408: Arzt
- Bücking 1968, 8f.
- K. AMANN/M. SILLER (Hrsg.), Hippolytus Guarinonius. Akten des 5. Symposiums der Sterzinger Osterfestspiele (5.-7.4.2004), Innsbruck 2008
- Hippolytus Guarinonius. Akten des 5. Symposiums der Sterzinger Osterspiele (5.-7.4.2004) "Die Greuel der Verwüstung menschlichen Geschlechts". Zur 350. Wiederkehr des Todesjahres von Hippolytus Guarinonius (1571-1654)., hrsg. v. Klaus Amann; Max Siller, Innsbruck 2008. (detaillierte Ansicht)
- Jürgen Bücking: Kultur und Gesellschaft in Tirol um 1600. Des Hippolytus Guarinonius’ „Grewel der Verwüstung Menschlichen Geschlechts“ (1610) als kulturgeschichtliche Quelle des frühen 17. Jahrhunderts (Historische Studien Heft 401), Lübeck Hamburg 1968. (detaillierte Ansicht)
- Bohdana Divišová: Ärzte mit dem Nachnamen Guarinoni - oder: all die kaiserlichen Guarinoni, in: Studia Rudolphina 11 (2011), S. 89-101. (detaillierte Ansicht)
- Hippolytus Guarinonius (1571-1654). Zur 300. Wiederkehr seines Todestages, hrsg. v. Anton Dörrer; Franz Grass; Gustav Sauser; Karl Schadelbauer, Innsbruck 1954. (detaillierte Ansicht)
- Franz Grass: Dr. Hippolytus Guarinoni, Stiftsarzt und Stadtphysikus von Hall, in: - (Hg.): Haller Buch - Festschrift zur 650-Jahrfeier der Stadterhebung, Innsbruck 1953, S. 395-412. (detaillierte Ansicht)
- M. A. Katritzky: Healing, Performance and Ceremony in the Writings of Three Early Modern Physicians: Hippolytus Guarinonius and the Brothers Felix and Thomas Platter, Aldershot 2012. (detaillierte Ansicht)
- Uta Maley: Hippolyt Guarinoni als Dichter, in: M. Gebhardt / M. Siller (Hg.): Literatur und Sprache in Tirol, Innsbruck 1996, S. 323-337. (detaillierte Ansicht)
- Ludwig Rapp: Hippolytus Guarinoni, Stiftsarzt in Hall, Brixen 1903. (detaillierte Ansicht)