Gebhard Himsel I.: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
|geburtsdatum=1603 | |geburtsdatum=1603 | ||
|geburtsort=Magdeburg | |geburtsort=Magdeburg | ||
|sterbedatum= | |sterbedatum=7.1.1676 | ||
|sterbeort= | |sterbeort=Reval | ||
}} | }} | ||
== Vita == | == Vita == | ||
Studium der Medizin; Konrektor in [[Tangermünde]]; Dr. med.; seit dem 3.2.1632 Professor der Mathematik am Gymnasium in [[Reval]]; ging 1633 nach [[Abo]] um sich medizinisch weiterzubilden; kehrte 1634 nach [[Reval]] zurück; Stadtphysikus in [[Stadtarzt::Reval; 1634; 1676]]; seit 1637 Oberaufsicht über die Ratsapotheke, die er von 1640-1649 für eigene Rechnung verwaltete. Er trat - wie später auch sein Nachfolger [[Johann Heinrich Happel]] - vehement gegen Kurpfuscherei auf, forderte die Einführung einer Apothekertaxe und einer Apothekenordnung und die Anstellung einer Hebamme | Studium der Medizin; Konrektor in [[Tangermünde]]; Dr. med.; seit dem 3.2.1632 Professor der Mathematik am Gymnasium in [[Reval]]; ging 1633 nach [[Abo]] um sich medizinisch weiterzubilden; kehrte 1634 nach [[Reval]] zurück; Stadtphysikus in [[Stadtarzt::Reval; 1634; 1676]]; seit 1637 Oberaufsicht über die Ratsapotheke, die er von 1640-1649 für eigene Rechnung verwaltete. Er trat - wie später auch sein Nachfolger [[Johann Heinrich Happel]] - vehement gegen Kurpfuscherei auf, forderte die Einführung einer Apothekertaxe und einer Apothekenordnung und die Anstellung einer Hebamme. Er verfasste Kalender; gehörte zum Freundeskreis von [[Paul Flemming]]; er war zweimal verheiratet, in 2. Ehe mit Elisabet Stampeel; er hatte vier Söhne, von denen zwei - [[Gebhard Himsel II.]] und [[Georg Himsel]] - ebenfalls Ärzte wurden. | ||
== Literatur == | == Literatur == | ||
* [[Book::Brennsohn 1922]], 210f. | * [[Book::Brennsohn 1922]], 210f. | ||
{{Vorlage:Literatur zu Arzt}} | {{Vorlage:Literatur zu Arzt}} | ||
== Archivalien == | == Archivalien == | ||
* [[Stadtarchiv Tallinn]], B g Aerzte und Apotheker | * [[Stadtarchiv Tallinn]], B g Aerzte und Apotheker. Suppl. v. 7. Juli 1641 | ||
{{Vorlage:Briefe}} | {{Vorlage:Briefe}} | ||
Version vom 3. August 2011, 13:39 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | 1603 |
| Geburtsort | Magdeburg |
| Sterbedatum | 7.1.1676 |
| Sterbeort | Reval |
Vita
Studium der Medizin; Konrektor in Tangermünde; Dr. med.; seit dem 3.2.1632 Professor der Mathematik am Gymnasium in Reval; ging 1633 nach Abo um sich medizinisch weiterzubilden; kehrte 1634 nach Reval zurück; Stadtphysikus in Reval (1634, 1676); seit 1637 Oberaufsicht über die Ratsapotheke, die er von 1640-1649 für eigene Rechnung verwaltete. Er trat - wie später auch sein Nachfolger Johann Heinrich Happel - vehement gegen Kurpfuscherei auf, forderte die Einführung einer Apothekertaxe und einer Apothekenordnung und die Anstellung einer Hebamme. Er verfasste Kalender; gehörte zum Freundeskreis von Paul Flemming; er war zweimal verheiratet, in 2. Ehe mit Elisabet Stampeel; er hatte vier Söhne, von denen zwei - Gebhard Himsel II. und Georg Himsel - ebenfalls Ärzte wurden.
Literatur
- Brennsohn 1922, 210f.
- Martin Klöker: Literarisches Leben in Reval in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts (1600 - 1657) : Institutionen der Gelehrsamkeit und Dichten bei Gelegenheit (2 Bde.), Tübingen 2005. (detaillierte Ansicht)
Archivalien
- Stadtarchiv Tallinn, B g Aerzte und Apotheker. Suppl. v. 7. Juli 1641