Agathe Streicherin: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Ärztebriefe
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== Vita ==
== Vita ==
Arzt in [[Praxis::Ulm]]. Sie durfte am 15.3.1561 den Eid der Stadt [[Ulm]] für Ärzte sowohl auf die alte als auch auf die neue Ordnung leisten. Damit nahm sie die Position eines Arztes ein. In Ulm stellt sie damit einen Einzelfall dar. Sie besaß ein Hausmittel - "ein Wasser gegen den Stein" und wurde sowohl vom höchsten Adel (Prinzessin von Hohenzollern) als auch von der höchsten Geistlichkeit (Bischof von Speyer) um Hilfe gebeten. Im September 1576 wurde sie an das Sterbebett von Kaiser [[Maximilian II. (HRR)]] gerufen, den sie zwar nich heilen konnte, ihm aber wohl helfen konnte, so daß sie bis zu seinem Tod im Oktober 1576 in [[Regensburg]] blieb. Sie war auch als Geschäftsfrau sehr erfolgreich und wurde eine wichtige Kreditgeberin der Stadt [[Ulm]].
Ärztin in [[Praxis::Ulm]]. Sie durfte am 15.3.1561 den Eid der Stadt [[Ulm]] für Ärzte sowohl auf die alte als auch auf die neue Ordnung leisten. Damit nahm sie die Position eines Arztes ein. In Ulm stellt sie damit einen Einzelfall dar. Sie besaß ein Hausmittel - "ein Wasser gegen den Stein" und wurde sowohl vom höchsten Adel (Prinzessin von Hohenzollern) als auch von der höchsten Geistlichkeit (Bischof von Speyer) um Hilfe gebeten. Im September 1576 wurde sie an das Sterbebett von Kaiser [[Maximilian II. (HRR)]] gerufen, den sie zwar nich heilen konnte, ihm aber wohl helfen konnte, so daß sie bis zu seinem Tod im Oktober 1576 in [[Regensburg]] blieb. Sie war auch als Geschäftsfrau sehr erfolgreich und wurde eine wichtige Kreditgeberin der Stadt [[Ulm]].


== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 8. November 2010, 11:26 Uhr

Grunddaten zu Agathe Streicherin
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 1520
Geburtsort Geburtsort nicht bekannt
Sterbedatum 1581
Sterbeort Sterbeort nicht bekannt

Vita

Ärztin in Ulm (?, ?). Sie durfte am 15.3.1561 den Eid der Stadt Ulm für Ärzte sowohl auf die alte als auch auf die neue Ordnung leisten. Damit nahm sie die Position eines Arztes ein. In Ulm stellt sie damit einen Einzelfall dar. Sie besaß ein Hausmittel - "ein Wasser gegen den Stein" und wurde sowohl vom höchsten Adel (Prinzessin von Hohenzollern) als auch von der höchsten Geistlichkeit (Bischof von Speyer) um Hilfe gebeten. Im September 1576 wurde sie an das Sterbebett von Kaiser Maximilian II. (HRR) gerufen, den sie zwar nich heilen konnte, ihm aber wohl helfen konnte, so daß sie bis zu seinem Tod im Oktober 1576 in Regensburg blieb. Sie war auch als Geschäftsfrau sehr erfolgreich und wurde eine wichtige Kreditgeberin der Stadt Ulm.

Literatur

Archivalien

Briefe