Karl Bardili (1600-1647): Unterschied zwischen den Versionen
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Studium der Theologie in [[Studium::Tübingen]] und Repetent. Lebte im Haus des Rhetorikprofessors Georg Burckhardt und musste im August 1625 dessen Tochter Regina heiraten, nachdem sie von ihm ein Kind erwartete. Auf Grund dessen musste er sein Theologiestudium aufgeben und nahm das Studium der Medizin [[Studium::Straßburg]] auf. Später war er als Arzt tätig und wurde Leibarzt bei Herzog [[Leibarzt::Eberhard III. (Württemberg)]]. An der Eberhard Karls Universität wurde er Professor für Medizin [[Professor::Tübingen; 21.1.1636]] | Studium der Theologie in [[Studium::Tübingen]] und Repetent. Lebte im Haus des Rhetorikprofessors Georg Burckhardt und musste im August 1625 dessen Tochter Regina heiraten, nachdem sie von ihm ein Kind erwartete. Auf Grund dessen musste er sein Theologiestudium aufgeben und nahm das Studium der Medizin in [[Studium::Straßburg]] auf. Später war er als Arzt tätig und wurde Leibarzt bei Herzog [[Leibarzt::Eberhard III. (Württemberg)]]. An der Eberhard Karls Universität wurde er Professor für Medizin [[Professor::Tübingen; 21.1.1636]] | ||
Mediziner und Professor an der Eberhard Karls Universität Tübingen. | Mediziner und Professor an der Eberhard Karls Universität Tübingen. | ||
Version vom 6. Oktober 2010, 10:10 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | Karl Bardili d.Ä. |
| Geburtsdatum | 26.05.1600 |
| Geburtsort | Stuttgart |
| Sterbedatum | 8.11.1647 |
| Sterbeort | Tübingen |
Vita
Studium der Theologie in Tübingen (?, ?) und Repetent. Lebte im Haus des Rhetorikprofessors Georg Burckhardt und musste im August 1625 dessen Tochter Regina heiraten, nachdem sie von ihm ein Kind erwartete. Auf Grund dessen musste er sein Theologiestudium aufgeben und nahm das Studium der Medizin in Straßburg (?, ?) auf. Später war er als Arzt tätig und wurde Leibarzt bei Herzog Eberhard III. (Württemberg) (?, ?). An der Eberhard Karls Universität wurde er Professor für Medizin Tübingen (21 Januar 1636, ?)
Mediziner und Professor an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Leben [Bearbeiten]
Nachdem die Tochter des Hausbesitzers, Regina Burckhardt (* 1599, † 1669), von Bardili schwanger geworden war, heirateten die beiden im August 1625. Bardili musste das Studium der Theologie wegen dieser "Skandalhochzeit" aufgeben und widmete sich fortan dem Studium der Medizin in Straßburg. Aus der Ehe gingen 11 Kinder hervor: Maria Magdalena (* Januar 1626), Georg Conrad (* 1627), Christine (* 1628), Burckhard (* 1629), Maria Magdalena II. (* 1630), Johann Joachim (* 1633), Sibilla Agnes (* 1635), Regina (* 1636), Deodata (* 1637), Andreas (* 1639) und Karl (* 1641).
Am 21. Januar 1636 wurde Carl Bardili Professor für Medizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen, 1639 und 1643 übernahm er das Amt des Rektors der Universität.
Zu den vielen späteren Nachfahren des Ehepaars Carl Bardili und Regina Burckhardt gehörten auch die schwäbischen Dichter Johann Ludwig Uhland, Wilhelm Hauff und Johann Christian Friedrich Hölderlin sowie der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling.
Repetent. Entlassen wg. vorzeitiger Schwangerschaft seiner Braut. Dann Studium der Medizin in Straßburg, Respondent an der Univ. Straßburg. Dr. med., Prof. der Medizin in Tübingen ab 21.1.1636 bis 1647. Herzogl. württemberg. Leibarzt in Tübingen, kaiserl. und fürstl. Rat. Rektor der Universität 1639 u. 1643 Beziehungen zu anderen Personen Burckhard, Georg (Schwiegervater); Bardili, Georg Konrad (Sohn); Bardili, Burckhard (Sohn); Bardili, Karl (Sohn); Brotbeck, Johann Conrad (Schwiegersohn)
1625 Heirat mit Regina Burckhardt, Prof. med. in Tübingen (1635, 1647), Leibmedikus 1638/40- 1645, Rektor Tübingen 1639, 1642.
Literatur
- Conrad, Lehrstühle Tübingen: 28, 69
- Pfeilsticker, Dienerbuch, § 327
Archivalien
Briefe
- Brief an an Wilhelm Schickard, in: Schickard, Briefwechsel. , Bd. 2: 1633-1635, S. 315.