Matthias Glandorp: Unterschied zwischen den Versionen
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Sohn des aus Bremen stammenden Kölner Chirurgen [[Ludwig | Sohn des aus Bremen stammenden Kölner Chirurgen [[Ludwig Glandorp]] und der [[Sophie Adams]]. Schule in Bremen; chirurgische Ausbildung bei seinem Vater und dem Bruder [[Wilhelm Glandorp]], Wundarzt und Chirurgen mit Erfahrung in Frankreich und Amerika (!). Studium in [[Studium::Köln]] bei [[Peter Holszteim]] und in [[Studium::Padua]] bei [[Fabricius ab Aquapendente]] und [[Adriaan Spigelius]], Dr. med. und Chir. [[Padua; 1617]]; Italienreise, dann Arzt in [[Praxis::Bremen]] zun. unter Anleitung des [[Valentin am Ende]] dringt aber mit seinen in Italien erworbenen chirurgischen Kenntnissen in der von den Bartscherern noch dominierten Sphäre zunächst nicht durch. Leibarzt bei ([[Leibarzt::Johann Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf]]). 1625 Heirat mit [[Maria Oppenheim]]. 1636 zur Behandlung von [[Christian IV. (Dänemark)]] gerufen, stirbt nach Erkrankung auf der Rückreise. Lebensnachricht in: Glandorphi Opera omnia, London 1729. | ||
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Version vom 16. Juni 2010, 13:00 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | 18.1.1595 |
| Geburtsort | Köln |
| Sterbedatum | 29.1.1636 |
| Sterbeort | Bremen |
Vita
Sohn des aus Bremen stammenden Kölner Chirurgen Ludwig Glandorp und der Sophie Adams. Schule in Bremen; chirurgische Ausbildung bei seinem Vater und dem Bruder Wilhelm Glandorp, Wundarzt und Chirurgen mit Erfahrung in Frankreich und Amerika (!). Studium in Köln (?, ?) bei Peter Holszteim und in Padua (?, ?) bei Fabricius ab Aquapendente und Adriaan Spigelius, Dr. med. und Chir. Padua; 1617; Italienreise, dann Arzt in Bremen (?, ?) zun. unter Anleitung des Valentin am Ende dringt aber mit seinen in Italien erworbenen chirurgischen Kenntnissen in der von den Bartscherern noch dominierten Sphäre zunächst nicht durch. Leibarzt bei (Johann Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf (?, ?)). 1625 Heirat mit Maria Oppenheim. 1636 zur Behandlung von Christian IV. (Dänemark) gerufen, stirbt nach Erkrankung auf der Rückreise. Lebensnachricht in: Glandorphi Opera omnia, London 1729.
Werke
Speculum chirurgorum, 1619 (dem Bremer Senat gewidmet). Ausführliche Inhaltsangabe bei Lorent.
Literatur
Jessen / Voigt: 155:
Lorent 1844