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Eberhard Weis (Bearb.), Stadtarchiv Deggendorf (Bayerische Archivinventare 10), München 1958; 480/J 41-10: 2 Urk. aus dem 18. Jh. und 1 Erwähnung in den Kammergefällsrechnungen. | |||
* 98 Urkunden (1300-1834). | |||
* Amtsbücher (1300-1966): u.a. Eid-, Tax- und Gerichtsbuch, Protokolle (Rats-, Brief- und Verhörsprotokolle, Inventurbücher, Vertragsbücher, 1555-1990), Privilegienbücher und Urkundenregestenbände (1535), Stadtsteuerbücher, Salbücher des Katharinenspitals, Stadtchroniken. | |||
* Rechnungen (1559-1990): u.a. Stadtkammer, Stadtbauamt, Brückenamt, Salzamt, Kirchen und Bruderschaften der Stadt und der Landgerichte Deggendorf, Natternberg und Hengersberg, Spital und Stiftungen. | |||
* Akten der kommunalen Verwaltung (18.-20. Jh., vereinzelt zurückreichend bis 1470). | |||
== Sichtungen / Bestände == | |||
Archivalische Auskunft: nur wenige Materialien zum Gesundheitswesen vor 1800. Ein Stadtphysikus ist in Deggendorf seit der Mitte des 17. Jahrhunderts nachweisbar. Die Namen tauchen in Ratsprotokollen, Briefprotokollen, Verhörsprotokollen, Vertragsbüchern und Stadtkammerrechnungen auf: [[Johann Daniel Millius]], [[Johann Franciscus Schönlein]], [[Franz Stockher]], [[Tobias Wischlburger]], [[Johann Georg Freihammer]], beispielsweise: | |||
22.1.1646: Verhörsprotokolle: Klage des Stadtphysikus [[Andreas Hueber]] und des Apothekers gegen einen Bader und mehrere Krämer wegen Arzneimitteln: Kopie vorh. = '''kein Ärztebrief!''' | |||
1697 Stadtphysikus [[Tobias Wischlburger]] in Vertragsbüchern: Kopie vorh. = '''kein Ärztebrief!''' | |||
20.12.1713: Ratsprotokoll: Stadtphysikus auf Pflicht verwiesen, arme Personen zu behandeln | 20.12.1713: Ratsprotokoll: Stadtphysikus auf Pflicht verwiesen, arme Personen zu behandeln | ||
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7.5.1732: Ratsprotokoll: Hebamme vom Stadtphysikus Dr. Freyhammer examiniert und als tauglich befunden | 7.5.1732: Ratsprotokoll: Hebamme vom Stadtphysikus Dr. Freyhammer examiniert und als tauglich befunden | ||
In Briefprotokollen sind die Hauskäufe von | In Briefprotokollen sind die Hauskäufe von Stadtphysici | ||
'''Fazit''': '''keine einschlägigen Ärztebriefe | |||
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== Sonstige Hinweise, Notizen == | == Sonstige Hinweise, Notizen == | ||
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2025, 08:59 Uhr
Allgemeine Informationen
Stadtarchiv Deggendorf
Franz-Josef-Strauß-Str. 5
94669 Deggendorf
Tel: (0991) 2960580
Ansprechpartner
2014: Prof. Dr. Lutz-Dieter Behrendt
Lutz-Dieter.Behrendt@deggendorf.de
Literatur zum Archiv
Sichtungen / Bestände
Bestandübersicht
Eberhard Weis (Bearb.), Stadtarchiv Deggendorf (Bayerische Archivinventare 10), München 1958; 480/J 41-10: 2 Urk. aus dem 18. Jh. und 1 Erwähnung in den Kammergefällsrechnungen.
- 98 Urkunden (1300-1834).
- Amtsbücher (1300-1966): u.a. Eid-, Tax- und Gerichtsbuch, Protokolle (Rats-, Brief- und Verhörsprotokolle, Inventurbücher, Vertragsbücher, 1555-1990), Privilegienbücher und Urkundenregestenbände (1535), Stadtsteuerbücher, Salbücher des Katharinenspitals, Stadtchroniken.
- Rechnungen (1559-1990): u.a. Stadtkammer, Stadtbauamt, Brückenamt, Salzamt, Kirchen und Bruderschaften der Stadt und der Landgerichte Deggendorf, Natternberg und Hengersberg, Spital und Stiftungen.
- Akten der kommunalen Verwaltung (18.-20. Jh., vereinzelt zurückreichend bis 1470).
Sichtungen / Bestände
Archivalische Auskunft: nur wenige Materialien zum Gesundheitswesen vor 1800. Ein Stadtphysikus ist in Deggendorf seit der Mitte des 17. Jahrhunderts nachweisbar. Die Namen tauchen in Ratsprotokollen, Briefprotokollen, Verhörsprotokollen, Vertragsbüchern und Stadtkammerrechnungen auf: Johann Daniel Millius, Johann Franciscus Schönlein, Franz Stockher, Tobias Wischlburger, Johann Georg Freihammer, beispielsweise:
22.1.1646: Verhörsprotokolle: Klage des Stadtphysikus Andreas Hueber und des Apothekers gegen einen Bader und mehrere Krämer wegen Arzneimitteln: Kopie vorh. = kein Ärztebrief!
1697 Stadtphysikus Tobias Wischlburger in Vertragsbüchern: Kopie vorh. = kein Ärztebrief!
20.12.1713: Ratsprotokoll: Stadtphysikus auf Pflicht verwiesen, arme Personen zu behandeln
9.8.1714: Ratsprotokoll: an Dominicus Fasching Stadtphysikat verliehen, muss wie sein Vorgänger Thavon ein Jahr auf Vergütung warten
1715 wird dem Dr. Fasching das Physikat entzogen wegen tödlicher Verwundung des ältesten Sohnes des Stadtkammerers Rohrbeck
7.5.1732: Ratsprotokoll: Hebamme vom Stadtphysikus Dr. Freyhammer examiniert und als tauglich befunden
In Briefprotokollen sind die Hauskäufe von Stadtphysici
Fazit: keine einschlägigen Ärztebriefe