Thomas Platter (1499-1582): Unterschied zwischen den Versionen
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1529 nahm er am Ersten Kappelerkrieg auf protestantischer Seite teil. Im gleichen Jahr wurde er Schulprovisor in Basel, Korrektor der Druckerei Hervagius, Professor für Hebräisch an der Universität und schließlich für Griechisch am Pädagogium. Ab 1535 war er als Buchhändler, Buchdruckereibesitzer und Verleger tätig, von 1541 bis 1578 leitete er die städtische Lateinschule. Daneben betrieb er ab 1549 ein Landgut vor der Stadt und erhielt in den letzten Lebensjahren einen Ehrensold der Stadtväter. Er stand in persönlichem Kontakt zu den Reformatoren Zwingli und Oekolampad, zudem mit dem großen Humanisten Erasmus von Rotterdam. Er wurde im Kreuzgang des Basler Münsters beigesetzt. | |||
Bekannt wurde er durch eine lebendig geschriebene detailreiche Lebensbeschreibung von großem kulturhistorischen Wert. | |||
Thomas Platter war mit Anna Dietschi aus Zürich verheiratet. Er hatte vier Kinder. Seine drei Töchter starben alle an der Pest. Einer seiner Söhne waren die Basler Prof. med. [[Felix Platter]] und [[Thomas Platter II.]]. | |||
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Aktuelle Version vom 24. Mai 2022, 20:46 Uhr
| GND-Nummer(n) | 118594923 |
| Namensvariante(n) | Thomas Platerus |
| Geburtsdatum | 1499 |
| Geburtsort | Grächen |
| Sterbedatum | 1582 |
| Sterbeort | Basel |
Vita
das Geburstjahr ist nicht gesichert; Platter war der Sohn armer Eltern. Er arbeitete als Hirtenjunge und sollte Priester werden. Er durchwanderte als junger Scholar Deutschland. 1526 wurde er Hauslehrer in Zürich. Er studierte dort autodidaktisch Latein, Griechisch und Hebräisch und erlernte das Seilerhandwerk. Dann arbeitete er als Seilerknecht in Basel, wo er die Bekanntschaft des Humanisten Beatus Rhenanus machte und schließlich Gymnasiallehrer wurde.
1529 nahm er am Ersten Kappelerkrieg auf protestantischer Seite teil. Im gleichen Jahr wurde er Schulprovisor in Basel, Korrektor der Druckerei Hervagius, Professor für Hebräisch an der Universität und schließlich für Griechisch am Pädagogium. Ab 1535 war er als Buchhändler, Buchdruckereibesitzer und Verleger tätig, von 1541 bis 1578 leitete er die städtische Lateinschule. Daneben betrieb er ab 1549 ein Landgut vor der Stadt und erhielt in den letzten Lebensjahren einen Ehrensold der Stadtväter. Er stand in persönlichem Kontakt zu den Reformatoren Zwingli und Oekolampad, zudem mit dem großen Humanisten Erasmus von Rotterdam. Er wurde im Kreuzgang des Basler Münsters beigesetzt.
Bekannt wurde er durch eine lebendig geschriebene detailreiche Lebensbeschreibung von großem kulturhistorischen Wert.
Thomas Platter war mit Anna Dietschi aus Zürich verheiratet. Er hatte vier Kinder. Seine drei Töchter starben alle an der Pest. Einer seiner Söhne waren die Basler Prof. med. Felix Platter und Thomas Platter II..
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