Tobias Enizel: Unterschied zwischen den Versionen
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* Zusammen mit Johann Heinrich Happel: Vernünftiges Bedenken der geschwohrnen Stadt- und Land-Physicorum über jetzo grassirende Krankheiten und befürchtende Contagion, und wie man sich dafür praeserviren und curiren könne. (1710) | * Zusammen mit Johann Heinrich Happel: Vernünftiges Bedenken der geschwohrnen Stadt- und Land-Physicorum über jetzo grassirende Krankheiten und befürchtende Contagion, und wie man sich dafür praeserviren und curiren könne. (1710) | ||
* Apologie oder Verteidigungsschrift gegen alle diejenigen, so sich ... unterstanden, den Leuten einzubilden, dass ich mit gefährlichen Chymischen Medicamenten curire, auch die fälschlich spargiret, dass des H. Secretarii E. S. Gottschild's Gedächtniss, durch meine an ihm gethane Cur, geschwächt worden ... (c. 1693) | * Apologie oder Verteidigungsschrift gegen alle diejenigen, so sich ... unterstanden, den Leuten einzubilden, dass ich mit gefährlichen Chymischen Medicamenten curire, auch die fälschlich spargiret, dass des H. Secretarii E. S. Gottschild's Gedächtniss, durch meine an ihm gethane Cur, geschwächt worden ... (c. 1693) | ||
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Aktuelle Version vom 1. Mai 2023, 13:19 Uhr
| GND-Nummer(n) | Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert |
| Namensvariante(n) | Tobias Enitzel |
| Geburtsdatum | Geburtsdatum nicht bekannt |
| Geburtsort | Geburtsort nicht bekannt |
| Sterbedatum | Sterbedatum nicht bekannt |
| Sterbeort | Sterbeort nicht bekannt |
Vita
Königlicher Garnisons-Medicus in Reval (?, ?) und Landphysikus im Herzogtum Estland (?, ?) - so nennt Enizel sich selbst. Er war als Arzt in Reval (1682, 1710) tätig. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die Visitation der Königlichen Apotheke. In diesem Zusammenhang wurden Beschwerden gegen Enizel vorgetragen. Des weiteren war er verwickelt in Rangstreitigkeiten mit dem Stadtphysikus Johann Heinrich Happel und führte Prozesse mit seinen Gläubigern.
Werke
- Zusammen mit Johann Heinrich Happel: Vernünftiges Bedenken der geschwohrnen Stadt- und Land-Physicorum über jetzo grassirende Krankheiten und befürchtende Contagion, und wie man sich dafür praeserviren und curiren könne. (1710)
- Apologie oder Verteidigungsschrift gegen alle diejenigen, so sich ... unterstanden, den Leuten einzubilden, dass ich mit gefährlichen Chymischen Medicamenten curire, auch die fälschlich spargiret, dass des H. Secretarii E. S. Gottschild's Gedächtniss, durch meine an ihm gethane Cur, geschwächt worden ... (c. 1693)
Literatur
- Brennsohn 1922, 169f.
Archivalien
- TLA.230.Bg.1, Bl. 228-229: Inventar seiner Bibliothek, 1683 (Dig. vh.)
Weitere Materialien wohl in: Riga, Stadtbibliothek