Karl (Hessen-Kassel): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Ärztebriefe
Zur Navigation springen Zur Suche springen
de>EhemaligeNutzer
Keine Bearbeitungszusammenfassung
de>EhemaligeNutzer
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(kein Unterschied)

Aktuelle Version vom 24. Mai 2022, 21:55 Uhr

Karl von Hessen-Kassel (* 3. August 1654 in Kassel; † 23. März 1730 ebenda) aus dem Haus Hessen war von 1670 bis zu seinem Tod Landgraf von Hessen-Kassel.

Er war ein Sohn von Wilhelm VI. von Hessen-Kassel und Hedwig Sophie von Brandenburg (1623–1683). Bis 1675 regierte seine Mutter als vormundschaftliche Regentin, bevor Karl die Regierung für die folgenden 55 Jahre übernahm.

Unter Karls Herrschaft konnten die Folgen des Dreißigjährigen Krieges in der Landgrafschaft schneller überwunden werden als in anderen Regionen des Deutschen Reichs. Er trieb den Wiederaufbau eines großen Heeres voran und setzte es unter anderem im Spanischen Erbfolgekrieg ein. Seine Soldaten verlieh er, wie auch andere Fürsten seiner Zeit, gegen Subsidiengelder in fremde Dienste. Diese Politik blieb umstritten.

Den Ideen des Merkantilismus folgend gründete er 1679 den Messinghof, einen der ersten metallverarbeitenden Betriebe Hessens.

Karl war verheiratet mit Amalia von Kurland (1653–1711), Tochter des Herzogs Jakob Kettler von Kurland, und hatte mit ihr 14 Kinder.

Quelle: de.wikipedia.org, Art.: Karl (Hessen-Kassel), 4.6.2012


Leibärzte von Karl (Hessen-Kassel)