Stadtarchiv Dülmen: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 8. Dezember 2025, 09:00 Uhr
Allgemeine Informationen
Stadtarchiv Dülmen
Charleville-Mézières-Platz 2
(im Keller der Hermann-Leeser-Schule)
48249 Dülmen
Telefon: 02594 12 416
Sichtungen / Bestände
- Mail von Stefan Sudmann 2015: Aus der Zeit vor 1700 kaum Akten zum Gesundheitswesen, außer A 210: Verwahrung und Verpflegung der von der Pest befallenen Kranken, 1581; dazu Bestand "Armen-Archiv" mit Unterlagen (v.a. Urkunden, Rechnungen) zum Heilig-Geist-Spital und zum Leprosenhaus." (Photos vorhanden)
Literatur zum Archiv
Bestände (alt)
Online-Bestandsübersicht unter FAUST / Findbuch / Online-Findbuch: http://www.archive.nrw.de/kommunalarchive/kommunalarchive_a-d/d/Duelmen/bestaende/StadtDuelmen/index.php
- Städtische und vermischte Urkunden (1304-1990): (384 Urkunden; 1,2 lfd. m.; Laufzeit: 1304-1821) und später hinzugefügte ‘Vermischte Urkunden’ verschiedener Provenienz (20 Urkunden; 0,1 lfd. m.; Laufzeit: 1405-1802). Erschließungsstand:
- Armen-Archiv und Archiv der Dreier-Gilden (1408-1901): Der Bestand Armen-Archiv umfasst 2,9 lfd. m und besteht aus vier Teilbeständen mit insgesamt 1.006 Verzeichnungseinheiten: I: Vornehmlich Urkunden (v.a. Rentenbriefe) von 1364 bis 1725 (538 Verzeichnungseinheiten), II + III: 18. Jh.; IV: Verschiedenes, v.a. finanzielle Angelegenheiten, von 1408 bis 1898 (33 Verzeichnungseinheiten)
- Akten und Amtsbücher der Stadtverwaltung Dülmen (ab 1311); 3.7. Personalangelegenheiten: kein Eintrag zur Stadtärzten; 24. Medizinalangelegenheiten, Hebammen: frühstese Akte 1733
Dazu Mail von Stefan Sudmann vom 18.2.2015:
"Die ersten detaillierten Angaben zu Ärzten finde ich [erst] in einem Einwohnerverzeichnis von 1812. In einem Beitrag über Dr. Peter Krauthausen aus den Dülmener Heimatblättern von 1960 wird über diesen 1750 in Pier geborenen "Arzt der Anna Katharina Emmerick" aus einem Empfehlungsschreiben der Professoren am Collegium Medicum in Münster für Krauthausen an den Landesherrn zitiert: "Das Amt Dülmen ist nun aber von jenen Örtchen, wo einem zwar Wundärzte in der Menge und mehrere Hebammen obhanden [...]". Genannt wird dort für diese Zeit der "Dülmener Chirurgus Dr. Rittermann", der im Adresskalender von 1776 als "Doct. Medicinae, Amts-Medicus".
In den Akten zu Personalangelegenheiten finden sich nur Unterlagen nach 1765, und auch nicht zu Ärzten, sondern zu anderen städtischen Bediensteten wie Nachtwächtern oder Kaminfegern.
Zur Anstellung von Ärzten vor 1700 habe ich hier nichts gefunden.
In der Akte 210 werden keine Ärzte, sondern zwei Eheleute mit der Pflege der Pestkranken beauftragt.
In den Suppliken von A 302 geht es um alles Mögliche, aber nicht um Ärzte."